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Artenreiches Grasland dient dem Klimaschutz07.11.2008 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Pflanzliche Artenvielfalt ist nicht nur schön und erhöht die Biomasse. Der Boden lagert deutlich mehr, beziehungsweise viel schneller organischen Kohlenstoff ein
Wie kann der globale Klimawandel und das rasante Artensterben gebremst werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forscher weltweit. Auch im Rahmen des Jena-Experimentes werden seit 2002 zahlreiche Aspekte der pflanzlichen Artenvielfalt auf verschiedenste Ökosystemprozesse und Stoffkreisläufe untersucht. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie beschäftigen sich unter anderem mit den Auswirkungen der pflanzlichen Diversität auf den Kohlenstoffkreislauf und die Entwicklung der Kohlenstoffspeicher im Boden. Dabei konnte erstmals eindeutig nachgewiesen werden, dass pflanzliche Artenvielfalt nicht nur die Biomasse erhöht. Der Boden lagert auch deutlich mehr, beziehungsweise viel schneller organischen Kohlenstoff ein. Intensive Grünlandnutzung muss daher nicht zwangsweise zu einer Verarmung der Böden führen. Die Aufrechterhaltung der Pflanzendiversität lohnt sich auch für Landwirte (Global Change Biology, 2008).
Weitere Informationen:
http://goto.mpg.de/mpg/pri/20081107/
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