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Ehrenmedaille zurück aus dem All

20.11.2008 - (idw) Karlsruher Institut für Technologie

Eine Ehrenmedaille der Universität Karlsruhe (TH), die der ESA-Astronaut Hans Schlegel im Februar auf seinem Flug zur Internationalen Raumstation ISS mit sich geführt hatte, kehrt an die Fridericiana zurück. Der deutsche Astronaut wird die Medaille bei einem Empfang am Montag, 24. November, um 13:30 Uhr, im Senatssaal (Gebäude 10.11) dem Rektor der Universität, Professor Horst Hippler, überrreichen. In seinem Kurzbericht "Columbus: Die Verwirklichung einer Vision" spricht Schlegel über die Bedeutung des europäischen Weltraumforschungslabors. Die Medaille, klein und leicht genug für ihre außergewöhnliche Reise, begleitete Schlegel, um bei ihrer Rückkehr als besonderes Erinnerungsstück an das Ereignis der Columbus-Mission wieder an die Universität zurückzukehren. "Es ist ein Brauch in der Raumfahrt, Memorabilia mitzunehmen", sagt Professor Sigmar Wittig vom Institut für Thermische Strömungsmaschinen des KIT. Der frühere Rektor der Universität Karlsruhe war Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) und Vorsitzender der Europäischen Weltraumbehörde (ESA), als Hans Schlegel für den Flug zur ISS benannt wurde. "Es hat mich sehr gefreut, dass er unser Columbus-Astronaut wurde, denn für Deutschland war das Andocken des Forschungslabors an die ISS ein besonderes Ereignis", so Wittig. Die Bundesrepublik habe 42 Prozent der europäischen Kosten der Raumstation getragen, betont er. Das Forschungslabor gewährleiste die dauerhafte europäische Präsenz in der ISS. "Ich persönlich bin sehr froh, dass wir damit die europäische Forschung im Weltraum in größerem Maße voranbringen können und habe die Hoffnung, dass neben der Grundlagenforschung auch anwendungstechnische Forschung, etwa in der Materialforschung und in der Medizin, eine Rolle spielen wird", sagt Wittig, der nach seiner Emeritierung weiterhin an der Fridericiana lehrt und forscht. Schlegel hält derzeit als nicht fliegender Astronaut bei der Nasa in Houston als Capsule Communicator die Verbindung zwischen den Kollegen in der ISS und der Bodenstation aufrecht.

Zum Empfang sind Journalistinnen und Journalisten herzlich eingeladen.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu

Das Fotos kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presse@verwaltung.uni-karlsruhe.de oder +49 721 608-7414.

Weiterer Kontakt:

Monika Landgraf
Pressestelle
Tel.: +49 721 608 8126
Fax: +49 721 608 3658
E-Mail: Monika.Landgraf@
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