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Zusammenhang von Sprache und Denken

21.11.2008 - (idw) Universität Erfurt

Fachschaftsrat Sprachwissenschaft lädt zu Vortrag am 25. November ein Können wir denken, ohne innerlich zu sprechen? Oder sind Sprache und Denken untrennbar miteinander verwoben? Prof. Dr. Helmut Teichmann ist wie kein zweiter dafür prädestiniert, zu dieser Frage Auskunft zu geben. Er war Professor für Philosophie und freier Journalist, bevor er im Herbst 2000 einen Schlaganfall erlitt. Eine solche Erkrankung kann verschiedene Folgen haben; bei Prof. Teichmann resultierte sie in einer Aphasie: einer Störung des Verstehens und Produzierens von Sprache. Diese Schwierigkeiten hat Prof. Teichmann inzwischen weitgehend überwunden. Er leitet heute das Kommunikations- und Informationszentrum für Aphasiker und Angehörige in Kreischa bei Dresden, und in Vorträgen verbindet er seinen früheren Beruf als Philosophieprofessor mit seiner Krankheitserfahrung, indem er über den Zusammenhang von Sprache und Denken referiert. .

Für den 25. November hat der Fachschaftsrat Sprachwissenschaft ihn zu einem Vortrag mit dem Titel "Der Zusammenhang von Sprache und Denken erhält durch die Aphasie eine ethische Dimension" an die Universität Erfurt eingeladen (18 Uhr s.t., Raum Lehrgebäude 4/ Raum D 08, Nordhäuser Straße 63). Studierende und Dozenten aus den Fächern Sprachwissenschaft und Philosophie, aber auch alle anderen Interessierten, sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

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