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Hochschule Ulm stockt Studienplatzangebot auf

01.12.2008 - (idw) Hochschule Ulm

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat der Hochschule Ulm die notwendigen Mittel bewilligt, damit sie das Studienplatzangebot um insgesamt 85 neue Studienplätze ausbauen kann. Von diesem großen Erfolg profitieren der Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen/Logistik", der neu einzurichtende Studiengang "Informationsmanagement im Gesundheitswesen" sowie der Studiengang "Energiesysteme". Die Zuteilung der zusätzlichen Mittel geschieht im Rahmen der zweiten Stufe des Programms zur Studienplatzerweiterung der Landesregierung ("Programm 2012"). "Die Landesregierung würdigt mit dieser Entscheidung die konsequente Ausrichtung der Hochschule Ulm, die das gemeinsame Wachstum mit strategischen Partnern in den Vordergrund stellt", so Professor Dr.-Ing. Klaus Peter Kratzer, Prorektor für Studium und Internationale Beziehungen. Die Zuteilung wirkt sich wie folgt aus: Die Hochschule Ulm stockt zum einen die vorhandenen 40 Studienplätze des gemeinsam mit der Hochschule Neu-Ulm betriebenen Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen/Logistik" auf 80 auf; damit können auch zum Sommersemester Studierende aufgenommen werden. Bisher war eine Zulassung nur zum Wintersemester möglich.

Zum anderen wird mit weiteren 40 Studienplätzen durch das Land Baden-Württemberg (und weiteren 40 durch das Land Bayern) ein neues Studienangebot geschaffen, indem die Kompetenzen der Hochschule Ulm und der Hochschule Neu-Ulm auf dem Gebiet des Gesundheitswesens gebündelt werden. Hier gibt es bereits auf Ulmer Seite den Studiengang "Medizinische Dokumentation und Informatik" und auf Neu-Ulmer Seite diverse Angebote in den Schwerpunkten Krankenhausmanagement und Controlling im Gesundheitswesen. Mit Hilfe des Programms 2012 wird der neue gemeinsame Studiengang "Informationsmanagement im Gesundheitswesen" entstehen. Er vermittelt den Studierenden Kompetenz in Betriebswirtschaft und Gesundheitsmanagement und darüber hinaus auch ein vertieftes Verständnis für Humanmedizin, Informationstechnologie und e-Health. Berufsfelder werden überall dort gesehen, wo eine Brückenfunktion zwischen Management und Informationstechnologie auszufüllen ist, beispielsweise in der Verwaltung von Krankenhäusern oder medizinischen Versorgungszentren, in Gesundheitsbehörden, aber auch in der Gesundheitsinformatik-Industrie.

Der Studiengang Energiesysteme, den die Hochschule Ulm zusammen mit der Hochschule Biberach seit diesem Jahr anbietet, wird um fünf Studienplätze erweitert werden. Hierfür werden seitens der Landesregierung zusätzliche personelle Mittel zur strategischen Abrundung des Studienangebots bereitgestellt werden.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter-Kratzer, Prorektor für Studium und Internationale Angelegenheiten, Fon 0731 50 28106, E-Mail: kratzer@hs-ulm.de

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