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Niedersächsische Hochschulen erhielten 79 Millionen Euro - Bilanz: EU-Forschungsförderung02.12.2008 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Die Hochschulen in Niedersachsen haben im 6. Forschungsrahmenprogramm (FRP) erfolgreich Mittel aus dem Förderprogramm der Europäischen Union eingeworben.
HANNOVER. Die Hochschulen in Niedersachsen haben im 6. Forschungsrahmenprogramm (FRP) erfolgreich Mittel aus dem Förderprogramm der Europäischen Union eingeworben. Wie aus einer Erhebung des EU-Hochschulbüros Hannover/Hildesheim hervorgeht, erhielten niedersächsische Hochschulen bis zum Ende der Laufzeit im Jahr 2006 rund 79,1 Millionen Euro Fördergelder. Im bundesweiten Ländervergleich belegen die Hochschulen mit einem Anteil von 8,3 Prozent an der Gesamtförderung den vierten Platz.
Besonders erfolgreich waren im Landesvergleich die Leibniz Universität Hannover (19,7 Millionen), die Medizinische Hochschule Hannover (10,4 Millionen), die Universitätsmedizin Göttingen (10,2 Millionen) sowie die TU Braunschweig (9,5 Millionen).
"Es ist erfreulich, dass die niedersächsischen Hochschulen die EU-Forschungsförderung zunehmend erfolgreich als Drittmittelquelle nutzen und sich neben allen Universitäten des Landes auch ein Großteil der Fachhochschulen am 6. Forschungsrahmenprogramm beteiligt hat", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.
Insgesamt 125 deutsche Hochschulen haben sich am 6. FRP beteiligt. Die aktuelle Erhebung ermöglicht zum ersten Mal die Darstellung einer vollständigen EU-Forschungsförderungslandkarte der deutschen Hochschullandschaft. Gefördert wurde das Projekt, unter Leitung von Diplom-Sozialwissenschaftler Jörg Jerusel, aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
Das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU gilt seit Anfang 2007 (mit einer Laufzeit bis 2013) und verfügt über eine Mittelausstattung von insgesamt rund 53 Milliarden Euro für neue Forschungsprojekte. Da bei der Gemeinschaftsförderung zum ersten Mal auch die Grundlagenforschung berücksichtigt wird, ist die EU-Forschungsförderung für die Hochschulen noch interessanter geworden.
Die aktuelle Erhebung kann von der Homepage des EU-Hochschulbüros Hannover/Hildesheim heruntergeladen werden: http://www.eu.uni-hannover.de
Weitere Informationen:
http://www.eu.uni-hannover.de
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