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Zusammenarbeit von Sozialpolitik und Sozialarbeit nötig

03.12.2008 - (idw) Fachhochschule Jena

"Jenaer Erklärung" in der Diskussion (3. Dezember 2008) Am vergangenen Sonnabend endete die gut besuchte gemeinsame Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit und der Fachhochschule Jena zum Thema 'Soziale Arbeit als Akteur der Sozialpolitik'. In den Vorträgen, Projektpräsentationen und Diskussionen wurden die Bereitschaft und Kompetenz der Sozialen Arbeit deutlich, an der Gestaltung einer sozial gerechten Gesellschaft mitzuwirken.

Intensiv diskutiert wurde insbesondere auch bei der Podiumsveranstaltung mit prominenten Gästen aus Politik und Gesellschaft. Im Podium waren vertreten: Hermann Binkert, Staatssekretär, Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, CDU; Astrid Rothe-Beinlich, Landesvorsitzende Thüringen und Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen; Birgit Pelke, MdL, SPD, Vizepräsidentin des Thüringer Landtags und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion; weiterhin Margit Jung, MdL, stv. Vorsitzende der Fraktion der Linkspartei im Thüringer Landtag und Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Katholische Universität Eichstätt, Sprecher des Fakultätentages Soziale Arbeit sowie Prof. Dr. Thomas Olk, Martin-Luther-Universität Halle. Die Diskussion wurde moderiert von Prof. Dr. Michael Opielka, Fachhochschule Jena.

Da Sozialarbeiter/innen und Hochschullehrer/innen soziale Probleme so 'hautnah' erleben, erforschen und reflektieren wie kaum eine andere Berufsgruppe, fordern sie, in der Sozialpolitik stärker Gehör zu finden. Dem soll u.a. die "Jenaer Erklärung" dienen, die kontrovers diskutiert und von den Politikern im Podium konstruktiv aufgegriffen wurde. Mit der "Jenaer Erklärung" soll die Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit einer Politikgestaltung hingewiesen werden, die den berechtigten Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger an den Sozialstaat und die soziale Sicherung wirklich gerecht wird.

Bei den Diskussionen wurde deutlich, dass Sozialpolitik und Sozialarbeit erst am Beginn der Zusammenarbeit stehen, die im Interesse der sozial Schwächeren dieser Gesellschaft intensiviert werden muss. Dazu sollen in einer Folgeveranstaltung die sozialpolitischen Ziele der "Jenaer Erklärung" erneut diskutiert und konkretisiert werden.

Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Michael Opielka
michael.opielka@fh-jena.de
Weitere Informationen: http://www.fh-jena.de
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