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Erfolgreiche Absolventen der Hochschule Harz starten in aussichtsreiche Zukunft

05.12.2008 - (idw) Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Zum Wintersemester 2008/2009 wurden am Fachbereich Automatisierung und Informatik 114 Absolventen verabschiedet; gut die Hälfte davon hatte sich, zahlreich begleitet von Familie und Freunden, am Freitag, den 28. November 2008, zum Festakt in den Rathaussaal Wernigerode eingefunden. Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Exmatrikulation vom Streichquartett des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode unter der Leitung von Krysztof Baranowski.

Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann konnte neben den vielen Gästen auch zahlreiche Vertreter des Kollegiums sowie aus Politik und Wirtschaft begrüßen. In einer humorvollen Eröffnung hob er unvergessliche Eckpfeiler aus dem studentischen Alltag sowie interessante statistische Fakten hervor. Den Absolventen wünschte er für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute. "Sie sind mit allen, in den vergangenen Jahren erworbenen Kenntnissen, bestens für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn gerüstet, dazu hat sicherlich auch das gute Verhältnis zu den Lehrkräften des Fachbereichs beigetragen. Es wird kaum einen unter Ihnen geben, der Probleme beim Berufseinstieg hat. Wir wünschen uns, dass Sie gern an Ihre Hochschule Harz zurückdenken und wieder einmal den Weg hierher finden", so Rektor Willingmann.

Bürgermeister Andreas Heinrich betonte in seinem anschließenden Grußwort in Vertretung des Oberbürgermeisters die Wichtigkeit von Bildung und die Bedeutung der Hochschule Harz für die Stadt und die Region, insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung. "Wenn Ihnen die Welt einmal zu groß wird, kommen Sie zurück. Seien Sie unsere Botschafter und behalten Sie uns und die hervorragende Bildung, die Sie hier genossen haben, in guter Erinnerung", wünschte Heinrich den Absolventen.

Für die diesjährige Festrede war Oberbürgermeister a. D. Ludwig Hoffmann gewonnen worden, der sich in seiner engagierten Rede besonders über den schönen und angemessenen Rahmen, in dem die Diplomierung stattfand, freute und zugleich darauf hinwies, dass er sein Ingenieur-Diplom vor genau 40 Jahren verliehen bekommen habe. "Allerdings kam damals mein Diplom im Jahr 1968 leider ganz unfeierlich per Post", berichtete Wernigerodes Alt-OB. Allerdings sieht Hoffmann viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Ingenieur von damals und dem heutigen. "Sie verfügen über lösungsorientiertes Denken, das ist wichtig und wird Sie weit bringen. Aber denken Sie auch an andere bedeutende Eigenschaften wie Neugier, Kommunikationstalent und Leistungsbereitschaft. Auch wenn die Gesellschaft den Ingenieur nicht immer so sieht: der kreative Anspruch ist ein wichtiger Teil unseres Berufs. Genauso wichtig ist jedoch auch - bei der Allgegenwärtigkeit von Technik im Alltag - die gesellschaftliche Verantwortung. Wir brauchen Ingenieure. Wir brauchen Sie. Sie sichern Wohlstand, Umweltschutz, Zukunft", so Ludwig Hoffmann.

Rektor Willingmann nutzte die feierliche Exmatrikulation, um in würdigem Rahmen einen Beschluss des Akademischen Senats der Hochschule umzusetzen: Dem im Sommer pensionierten Oberbürgermeister a. D. Ludwig Hoffmann wurde für seine jahrelange tatkräftige Unterstützung der Entwicklung und seinen Einsatz im Interesse der Hochschule öffentlich gedankt und er zugleich zum ersten Ehrensenator der Hochschule Harz ernannt.

Prof. Dr. Bernhard Zimmermann, Dekan des Fachbereichs Automatisierung und Informatik, konnte anschließend stolz verkünden, dass in diesem Abschlussjahrgang ganz besonders viele Studierende die Hochschule Harz mit hervorragenden Ergebnissen verlassen. Gleich vier Absolventen erhielten mit der Endnote 1,2 die symbolische Silbermedaille, während Mathias Freier, Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen, mit einer 1,0 ungeschlagen an der Spitze stand. Dekan Prof. Dr. Zimmermann würdigte die herausragende Leistung und versicherte den frisch Diplomierten zugleich: "Wir sind davon überzeugt, dass Sie die Hochschule Harz bei Ihren zukünftigen Tätigkeiten in der Praxis sehr gut vertreten werden, was durch das hohe Niveau und die Qualität Ihrer Abschlussarbeiten eindrucksvoll belegt wird".

Als Auszeichnung für die beste Abschlussarbeit wurde der Förderpreis des Förderkreises Hochschule Harz e.V. von der Vorstandsvorsitzenden Angela Gorr MdL verliehen. Daniel Vandersee, Absolvent der Kommunikationsinformatik, gehörte schon zu den vier mit dem Silber-Status geehrten Neu-Diplomierten und hatte seine Abschlussarbeit über sichere Lizenzierungsstrategien für digitale Medien verfasst. Seine Betreuer Dekan Prof. Dr. Bernhard Zimmermann von der Hochschule Harz und Prof. Dr. Christof Paar von der Ruhr-Uni Bochum lobten neben der hervorragenden fachlichen auch die sehr gute stilistische und sprachliche Qualität der in Englisch abgefassten Diplomarbeit.

Weitere Informationen: http://www.hs-harz.de
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