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Der Bau der Universitäts-Frauen- und Hautklinik Heidelberg hat begonnen

15.12.2008 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Der Heidelberger Klinikring auf dem Campus im Neuenheimer Feld nimmt weiter Gestalt an / 2012 soll der gesamte Neubau in Betrieb gehen Mit dem 1. Spatenstich haben heute die Bauarbeiten für den Neubaukomplex der Universitäts-Frauenklinik und Universitäts-Hautklinik Heidelberg offiziell begonnen. "Auf dem Weg zum integriertem Gesamtklinikum an diesem Standort ist der Neubau der Frauen- und Hautklinik ein bedeutender Schritt.", erklärte Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer. "Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Heidelberger Klinikrings auf dem Campus Im Neuenheimer Feld Gestalt an", sagte der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, Professor Dr. J. Rüdiger Siewert.

Auch Einrichtungen der Neonatologie und der Kinderchirurgie, die als erster Bauabschnitt bis 2011 fertig gestellt werden sollen, sowie die Ambulanz der Humangenetischen Poliklinik werden im neuen Klinikgebäude untergebracht sein. Die Inbetriebnahme des zweiten Bauabschnitts ist 2012 geplant. Eine gemeinsame Eingangshalle verbindet den Komplex mit der Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik, die im Frühjahr 2008 den Betrieb aufgenommen hatte.

Derzeit sind Universitäts-Frauenklinik und Universitäts-Hautklinik noch in mehreren Gebäuden im Heidelberger Stadtteil Bergheim jenseits des Neckars angesiedelt, Neonatologie und Kinderchirurgie im Altbau Kinderklinik im Neuenheimer Feld. Die räumliche Verbindung innerhalb des Heidelberger Klinikrings wird effektive und interdisziplinäre Arbeitsabläufe ermöglichen. Der Ring umfasst bereits die neue Kinderklinik, die Medizinische Klinik, die Kopfklinik, das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) (hier sollen ab 2009 die erste Patienten behandelt werden) sowie den Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg, der 2009 bezogen werden soll. Fehlendes Glied im Klinikring ist noch die Chirurgische Universitätsklinik, deren Planung bereits begonnen wurde.

91,5 Millionen Euro Gesamtbaukosten

Die Gesamtbaukosten des neuen Klinikkomplexes betragen 91,5 Millionen Euro, die Kosten für die Erstausstattung 15,5 Millionen Euro. Auf die Hautklinik entfallen 16,5 Millionen Euro Baukosten, die das Klinikum komplett selbst finanziert. Von den restlichen Baukosten in Höhe von 75 Millionen Euro übernimmt das Land 37,5 Millionen, 2,25 Millionen stammen aus einer Spende der Dietmar-Hopp-Stiftung. Den Rest zahlt das Klinikum, dem die Dietmar-Hopp-Stiftung ein zinsloses Darlehen in Höhe von zehn Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre zur Verfügung gestellt hat. Bauherr ist das Land Baden-Württemberg - vertreten durch das Universitätsbauamt Heidelberg, Entwurf, Ausführungsplanung und Baudurchführung liegen bei der Münchner Architekten GmbH Schuster, Pechtold, Schmidt.

202 stationäre Betten, acht Operations-Säle

Der Gebäudekomplex ist in eine grüne Parklandschaft mit attraktiven Aufenthaltsbereichen eingebettet. Auf einer Nutzfläche von insgesamt 13.908 Quadratmetern werden 202 stationäre Betten für Patienten bereit stehen: in der Frauenklinik 80, in der Hautklinik 50, in Neonatologie und Kinderchirurgie 72. In insgesamt acht Operations-Sälen werden Patienten ambulant und stationär behandelt. Für die Forschung stehen 750 Quadratmeter Laborfläche zur Verfügung, gelehrt wird in Hörsälen und Seminarräumen mit insgesamt 500 Quadratmetern Fläche.

Bei Rückfragen:
Rolf Stroux
Leiter
Universitätsbauamt Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 100
69120 Heidelberg
Telefon: 06221-546901
E-Mail: rolf.stroux@vbv.bwl.de

Foto 1:
Spatenstich für die neue Universitäts-Frauen- und Hautklinik.
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Foto 2:
Modell der neuen Universitäts-Frauen- und Hautklinik (weiß).

Foto: Universitätsbauamt Heidelberg

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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