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DGIM: Professor Hanns-Gotthard Lasch für Lebensleistung geehrt

16.12.2008 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

Wiesbaden/Gießen - Der Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen würdigt Professor em. Dr. med. Dr. h. c. mult. Hanns-Gotthard Lasch mit der Ehrenmedaille für sein Lebenswerk. Der ehemalige Vorsitzende und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) gilt mit der Auszeichnung einmal mehr als herausragende Persönlichkeit der Gießener Hochschulmedizin. 1925 in Liegnitz geboren, studierte Lasch in Breslau und Erlangen Medizin. Der Internist habilitierte sich 1959 mit einer Arbeit mit dem Titel "Latente Gerinnung". Aus seinen Forschungen entstand unter anderem ein neuer Therapieansatz: Die Fibrinolyse bei Intensivmedizin, Schocklunge und Multiorganversagen (MOV). 1965 nahm Lasch den Ruf an den Gießener Lehrstuhl für Innere Medizin an. Als Chef der Klinik für Innere Medizin in Gießen, DGIM Vorsitzender und langjähriger Generalsekretär prägte er über Jahrzehnte die Innere Medizin. Lasch war Mitglied des Wissenschaftsrates der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Aus seiner Klinik gingen unter anderem 41 Habilitanden, 23 Wissenschaftler in Chefarztpositionen und neun Mediziner auf C4-Lehrstühlen hervor. Die DGIM verlieh ihm im Jahr 2001 die Gustav-von-Bergmann Medaille in Gold.

Die Gießener Ehrenmedaille verlieh der Fachbereich Medizin im Rahmen seiner diesjährigen Promotionsfeier am 11. Dezember 2008 in der Aula der Universität. Etwa 400 Gäste aus Medizin und Politik nahmen daran teil. Die Laudatio hielt der ehemalige Lasch-Schüler Professor Dr. med. Werner Seeger, Gießen - DGIM-Vorsitzender 2005/2006. Dieser bescheinigte seinem Ziehvater eine Aura der Außergewöhnlichkeit. Er betonte unter anderem, dass dessen Name für immer untrennbar mit der Blutgerinnungsforschung verbunden sei. Der Fachbereich Medizin der Universität Gießen stiftet die Medaille in diesem Jahr zum zweiten Mal. Der Fachbereich hat diese Ehrung im Jahr 2007 anlässlich seines 400-Jährigen Bestehens ins Leben gerufen.

Ihr Kontakt für Rückfragen:
DGIM Pressestelle
Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel: 0711 8931-552
Fax: 0711 8931-167
E-Mail: voormann@medizinkommunikation.org
www.dgim2009.de

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