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CHE-ForschungsRanking mit den Ergebnissen für BWL, Soziologie und VWL: Spitzenforschung nicht nur an den "Exzellenz

17.12.2008 - (idw) CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Das CHE-ForschungsRanking 2008 offenbart bekannte und neue Fachbereiche mit starker Forschungsleistung. Auch Hochschulen wie Oldenburg, Duisburg-Essen oder Hohenheim können jenseits der Exzellenzinitiative im Vergleich auf der Fächerebene punkten - bisher allerdings noch ohne große Reputation. Alle drei Jahre erhebt das CHE die Daten für einen bestimmten Fächerkanon im Hochschulranking neu. Für das CHE-ForschungsRanking 2008 wurden die Forschungsindikatoren für die Fächer Soziologie, BWL und VWL detailliert ausgewertet. Jeweils acht Universitäten sind in der Soziologie und der VWL forschungsstark, im Fach BWL gehören 16 Universitäten der Spitzengruppe im neuen CHE-ForschungsRanking an. Betrachtet werden im CHE-ForschungsRanking die eingeworbenen Drittmittel, Publikationen und Promotionen absolut und pro Wissenschaftler. Neben den Fakten wird auch die Reputation der Fachbereiche in der Professorenschaft abgefragt, aber nicht gerankt. "Jedes Jahr machen wir Leistungsträger in der Forschung aus, die in der Professorenschaft so noch nicht wahrgenommen werden. Ein Beispiel ist die Uni Hamburg in VWL: Der Fachbereich war schon vor drei Jahren in der Gruppe der forschungsstarken Fachbereiche und erlangt dieses Jahr sogar bei allen betrachteten Indikatoren Spitzenplätze, dennoch hat er unter Professoren nach wie vor keine hohe Reputation. Reputation baut sich in der Regel über Jahre auf und bildet die Realität nicht vollständig ab", erläutert Sonja Berghoff, Projektleiterin des Forschungsrankings.

In der Soziologie und der VWL sind jeweils acht Unis forschungsstark, im Fach BWL gehören 16 Universitäten der Spitzengruppe an
Im Fach Soziologie konnten sich die Universitäten Bielefeld, Bremen, Darmstadt und Konstanz wie schon bei der Erhebung im Jahr 2005 in der Spitzengruppe behaupten. Neu unter den forschungsstarken sind die Universitäten Bochum, Hamburg, Heidelberg und Mannheim.

Im Fach Betriebswirtschaftslehre sind wie vor drei Jahren in der Spitzengruppe die Universitäten Augsburg, Duisburg-Essen, Erlangen-Nürnberg, Frankfurt a.M., Köln, Mannheim, die LMU sowie die TU München, Münster, die EBS Oestrich-Winkel und die WHU Vallendar. Neu dazu gekommen sind die RWTH Aachen, die TU Berlin, die Universitäten Hamburg und Hohenheim sowie die Universität Witten-Herdecke.

Im Fach Volkswirtschaftslehre sind die HU Berlin und die Universitäten Hamburg und Mannheim erneut in der Spitzengruppe gelandet. Ebenso haben es in diesem Jahr die Universitäten Bonn, Heidelberg, LMU München, Münster und die Uni Oldenburg geschafft.

Die Universitäten Hamburg und Mannheim konnten in der diesjährigen Erhebung als einzige in allen drei Fächern die Spitzengruppe der Forschungsstarken erreichen.

Als Medienpartner des CHE-ForschungsRankings veröffentlicht DIE ZEIT in ihrer Ausgabe Nr. 52 vom 17. Dezember 2008 die Ergebnisse.

Kontakt: Dr. Sonja Berghoff
05241 976129
sonja.berghoff@che-ranking.de
Weitere Informationen: http://www.che.de/forschungsranking_2008
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