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Exzellente unfallchirurgische Versorgung an zwei Standorten

18.12.2008 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Chirurgische und Orthopädische Universitätsklinik mit unterschiedlichen Schwerpunkten / Fusion zum Department Orthopädie/Unfallchirurgie Die unfallchirurgische Versorgung von Patienten am Universitätsklinikum Heidelberg und an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg wird ab dem 1. Januar 2009 neu organisiert. Die Sektion Unfallchirurgie, die bislang der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg (Abteilung Allgemein-, Viszeralchirurgie und Transplantationschirurgie, Ärztlicher Direktor Professor Dr. Markus W. Büchler) angehört, wird mit der Abteilung Orthopädie zur Orthopädie / Unfallchirurgie (Department) fusioniert unter Leitung von Professor Dr. Volker Erwerbeck.

"Beide Standorte bieten unseren Patienten eine exzellente unfallchirurgische Versorgung, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten", erklärte Professor Dr. J. Rüdiger Siewert, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg bei einer Pressekonferenz heute, am 18. Dezember 2008. "Die Fusion der Orthopädie mit der Unfallchirurgie schafft Expertise an beiden Standorten."

Die Versorgung der Patienten (Erwachsene und Kinder) mit akuten Verletzungen und Knochenbrüchen und der Transport mit dem Rettungswagen ist so vorgesehen:

Versorgung in der Notfallambulanz Orthopädie/Unfallchirurgie am Standort Heidelberg-Schlierbach

* Patienten mit isolierten Verletzungen, z.B. der Wirbelsäule, und Knochenbrüchen - ohne Beteiligung von Blutgefässen und Nerven, z.B. Oberschenkelfraktur, Schulterluxation etc. (s. Anlage).

Versorgung in der Notfallambulanz der Chirurgischen Universitätsklinik auf dem Campus Im Neuenheimer Feld

* Leichtverletzte mit Schnittwunden, Prellungen, Handverletzungen, Wunden etc. (s. Anlage). Die traditionelle chirurgische Poliklinik als stadtnahe Anlaufstelle für Unfallpatienten bleibt bestehen.

* Patienten mit Polytrauma (multiplen Verletzungen), z.B. Verkehrsunfall, Stichverletzung, schweren Blutungen etc. mit oder ohne Bewusstseinsverlust.

"Polytrauma-Patienten müssen oft von mehreren Spezialisten untersucht und behandelt werden", sagte Professor Dr. Eike Martin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie. "Dies ist im Campus Neuenheimer Feld gewährleistet." Bei Bedarf kann die unfallchirurgische Expertise aus Schlierbach hinzugezogen werden wie auch die Spezialisten des Heidelberger Klinikums bei Bedarf in Schlierbach tätig werden.

Änderungen gibt es insbesondere bei sogenannten "elektiven" Operationen von Knochenbrüchen, die geplant werden, oft nach einer Erstversorgung in der Notfallambulanz: Ihre stationäre Versorgung erfolgt künftig in der Orthopädie/Unfallchirurgie in Schlierbach. Entsprechende OP-Kapazitäten und insgesamt 26 Betten stehen dafür bereit; zehn unfallchirurgischen Fachärzte der Chirurgischen Klinik sind ab 1. Januar 2009 in Schlierbach tätig unter der Leitung von Privatdozent Dr. Franz-Xaver Huber. Ambulante Operationen finden an beiden Standorten statt.

Für Rückfragen steht das Zentrale Patientenmanagement der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung.
Tel.: 06221 / 56 48 80

Informationen im Internet unter:

www.klinikum.uni.heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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