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Danke, frohe Festtage und alles Gute für 2009

19.12.2008 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünsche ich Ihnen ein frohes Fest und ein glückliches neues Jahr 2009. Zugleich danke ich Ihnen für Ihre publizistische Begleitung im Jahr 2008, einem erneut sehr ereignisreichen Jahr in der Geschichte der Ruhr-Universität Bochum. In Zeiten von Umstrukturierung, Umbruch und verstärkter Profilbildung verbunden mit dem zunehmenden Wettbewerb der Hochschulen ist uns Ihre wohlwollende Aufmerksamkeit eine große Hilfe. Profiliert: Das Zukunftskonzept kommt voran

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat der RUB zweierlei gebracht: Sie hat die große Verbundenheit und Gemeinschaft (universitas) auf dem Campus mehr verdeutlicht als jedes andere Ereignis der vergangenen Jahrzehnte - dieser Geist wird uns auch in Zukunft auszeichnen. Und die Ruhr-Universität hat ein von den internationalen Gutachtern hoch gelobtes Zukunftskonzept hervorgebracht, das sie nun mit tatkräftiger Hilfe Dritter umsetzt. Unser Konzept mit seinen Bausteinen - fakultätsübergreifende Research Departments, Junior Senior Research Groups (Forschergruppen) - ist so überzeugend, dass das Land NRW und die Mercator-Stiftung mit 30 Millionen Euro die Universität in der Umsetzung ihres Konzeptes erheblich unterstützen - weitere 10 Millionen steuert die Universität aus eigenen Mitteln oder aus privatem Kapital bei. Anfang Juni 2008 fiel damit der Startschuss für die Cluster "Sensory Life Sciences - From Protein to Neurocognition" und "Small Scale Interface Dominated Materials" sowie für zwei "Mercator Forschergruppen". Im Jahr 2009 wird die RUB die Umsetzung des Konzepts "Research Campus" weiter forcieren; so werden am 12. Januar die ersten Research Departments offiziell gegründet. Zudem bereitet sie sich schon intensiv auf den nächsten Exzellenzwettbewerb vor.

UAMR: Ein Gesicht für die Allianz

Nicht nur das Zukunftskonzept, auch die Kooperation mit den beiden anderen Ruhrgebietsuniversitäten wächst und gedeiht: Die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), die strategische Kooperation der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen, hat seit diesem Jahr ein Gesicht. Aus einem studentischen Wettbewerb an den drei Hochschulen hervorgegangen, spiegelt das Logo die Philosophie der Allianz wider - die Eigenständigkeit der drei Standorte, die dynamisch und "quer durchs Revier" miteinander verbunden sind. Seit Mitte des Jahres hat die Allianz zudem einen gemeinsamen Internetauftritt (www.ua-ruhr.de). Dass die UAMR erfolgreich das Ruhrgebiet als Wissenschaftsstandort auch international sichtbar macht, beweist die gute Arbeit von ConRuhr in New York. Zeichen dieses Erfolges ist zudem die Kooperation mit einer US-amerikanischen Universität aus der "ivy league". Mit der University of Pennsylvania (U Penn) konnte die Allianz eine der US-Elite-Unis als Partner für die transatlantische Zusammenarbeit in den Ingenieurwissenschaften gewinnen. Die UAMR zieht knapp zwei Jahre nach ihrer Gründung (März 2007) eine positive Zwischenbilanz - alle Beteiligten sind sich einig, damit den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Studienbeiträge: An allen Ecken sichtbar

Den richtigen Weg geht die RUB auch bei den Studienbeiträgen. Rund anderthalb Jahre nach ihrer Einführung sind die Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre an allen Ecken sichtbar: Die Sportanlagen der RUB werden modernisiert und damit bekommen unsere Studierende zeitgemäße Trainingsmöglichkeiten, die Juristen sagen den kommerziellen Repetitorien den Kampf an und bereiten die Studierenden selbst auf das Examen vor, Mediziner schaffen Schädel, Skelette und Spaltlampen für die Lehre an, Bibliotheken haben länger geöffnet - um nur ein paar Beispiele zu nennen. Viele Maßnahmen - bei denen übrigens die Studierenden das entscheidende Wort mitreden! - sind jedoch verbunden mit der Einstellung zusätzlichen Personals, so dass sie nicht von heute auf morgen realisierbar waren. Die Hochschulleitung und insbesondere der Senat haben Weitblick bewiesen, die grundsätzliche Entscheidung über Studienbeiträge erst zwei Jahre nach ihrer Einführung (Sommersemester 2007) neu zu diskutieren. So können sich langfristige Maßnahmen entfalten.

Campussanierung: Mit Geothermie in die Zukunft

Im Osten des Campus tut sich was: Endlich hat in diesem Jahr die Arbeit am Neubau ID in der Reihe der Ingenieurwissenschaften begonnen. Nach Jahren der Diskussion und Planung sowie der Finanzierungszusage durch das Land im Jahr 2007 wird nun zwischen dem Gebäude IC und der Lennershofsiedlung/Hochschule Bochum gebaut. Nach der Verfüllung von Hohlräumen laufen derzeit die Bohrungen für die Geothermieanlage. Sie wird in Zukunft den Neubau umweltschonend mit regenerativer Energie - Erdwärme - versorgen; im Sommer lässt sich das Prinzip der Geothermie umkehren und das Gebäude kühlen. Damit startete das "Mammutprojekt" Campussanierung, das voraussichtlich 13 bis 16 Jahre dauern wird. So kann ein Plan verwirklicht werden, der vorsieht, alle Gebäude der Ruhr-Uni nach und nach frei zu ziehen, bis aufs Skelett zu "entkernen" und neu sowie wesentlich energiesparender aufzubauen. Ein ehrgeiziger Plan von Land und Universität - mit dem Ziel, exzellenter Forschung und Lehre auch ein adäquates räumliches Umfeld zu bieten sowie in Zeiten steigender Energiepreise langfristig Kosten zu senken.

idw - und in eigener Sache

Noch ein Satz in eigener Sache: Für Sie, unsere Ansprechpartner in den Medien, haben wir - die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Bayreuth und die TU Clausthal - in den letzten zwölf Jahren den "Informationsdienst Wissenschaft" (idw) aufgebaut und betrieben. Sie nehmen diese Wissenschaftsnachrichtenagentur ebenso sehr gut an und nutzen sie mit zunehmender Tendenz wie unsere Kolleginnen und Kollegen in den Pressestellen. Mit seinen inzwischen 760 Mitgliedern (Hochschulen und Forschungseinrichtungen) und 40.000 Abonnenten von Pressemitteilungen ist er die deutschsprachige Wissenschaftsnachrichtenagentur. Das erfüllt uns, seine Betreiber, mit Stolz; wir begreifen das aber auch als Verpflichtung, den Dienst weiter auszubauen und zu verbessern. Mit einer neuen Teamleiterin hat der idw 2008 eine neue Struktur bekommen. Die Teamleiterin wird die Arbeit der drei Standorte des idw noch besser koordinieren und die Dienstleistungen zielgenauer vervollständigen.


Für die RUB hoffe ich mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Ihre weitere publizistische Aufmerksamkeit auch im nächsten Jahr, und wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mit kollegialen Grüßen

Dr. Josef König für das Team der Pressestelle

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