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Kanalsanierung: Kommunen wachsen mit der Aufgabe Kolloquium von Verbund IQ informiert über Chancen von Abwasserwärme

20.01.2009 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg

Die Wärmegewinnung aus Abwasser sowie Hausanschlüsse und Schächte stehen im Mittelpunkt der Nürnberger Kolloquien zur Kanalsanierung. Organisator dieser Veranstaltung, die am 14. Mai 2009 zum achten Mal stattfindet, ist die auf den Weiterbildungsbedarf von technischen Fach- und Führungskräften spezialisierte Verbund IQ gGmbH. Kooperationspartner sind die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg sowie Vertreter aus Industrie (Güteschutz Kanalbau, Rohrsanierungsverband) und Kommunen (Stadt Nürnberg). Zielgruppe des Kolloquiums Kanalsanierung sind Entscheider aus Kommunen, Städten, Gemeinden und Industrie sowie Bauingenieure und Techniker aus Tiefbau- und Wasserwirtschaftsämtern, Stadtentwässerungsbetrieben, Umweltbehörden- und verbänden, Bauunternehmen, Ingenieurbüros und Bauabteilungen der freien Industrie.

Wärmegewinnung aus Abwasser bildet zwar eine Nische in der Energieerzeugung, kann aber für Netzbetreiber und Kommunen nicht zuletzt wegen des Imagegewinns durchaus lohnenswert sein. Wie sich durch diese alternative Energiequelle Kosten senken und gleichzeitig CO2-Emissionen reduzieren lassen, erfahren die Kolloquium-Teilnehmer an einem Praxisbeispiel der Stadt Ludwigshafen.
Über Chancen und Grenzen solch alternativer Energiegewinnung informiert ein weiterer Vortrag anhand der Ergebnisse einer systematischen Untersuchung im Rahmen einer Energiekarte für 13 Gemeinden rund um Poing.

Interessante Perspektiven und neue Aufgaben ergeben sich in Sachen Grundstücksentwässerung, wenn die Länder dem Hauseigentümer die Verantwortung nicht wie vielerorts üblich beim Anschlussstutzen übertragen, sondern die Kommunen die Hauseigentümer von Gesetzes wegen intensiv beraten und mit Sanierungskonzepten unterstützen müssen. Über die praktischen Erfahrungen in Beratung und Unterstützung der Hauseigentümer berichtet ein Vertreter der Gemeinde Schwanau, die bereits Erfahrungen mit einem solchen ganzheitlichen Vorgehen sammeln konnte. Aufgrund der vielen Normen und Regelwerken in der Dichtheitsprüfung mit Luft und Wasser sind erfahrene Fachleute gerade in diesem Themenfeld nötig. Über die praktischen Erfahrungen und Fehlerquellen nicht nur in der Durchführung, sondern auch in Ausschreibung und Bauüberwachung berichtet der Güteschutz.

Das Kolloquium wird von einer Hausmesse begleitet Hier können sich Teilnehmer über praxiserprobte Lösungen informieren und Kontakte mit Firmen, Referenten und Fachleuten pflegen.
Das Kolloquium findet statt am:
Termin: 14. Mai 2009, 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Nürnberg, Georg-Simon-Ohm-Hochschule,
Wassertorstr. 10,
Die Teilnahmegebühr beträgt 210 Euro (190 Euro für Vertreter von Behörden und Hochschulen). Frühbucherrabatt bis zum 02. April 2009: 20 Euro.
Weitere Informationen: http://www.verbund-iq.de/kanalsanierung
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