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Senckenberg freut sich über Besucherresonanz

04.02.2009 - (idw) Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg

Frankfurt, 03. 02. 2009_Nahezu 348 000 Menschen haben 2008 das Frankfurter Naturmuseum besucht. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Besucherplus von 5,5 Prozent. Der anhaltend positive Trend bestätigt die Museumskonzeption der Senckenberg-Leitung und zeigt das ausgeprägte Interesse der Bevölkerung an Themen rund um die Natur. Besonders deutlich wird das durch den großen Besucherandrang bei der erst Ende Dezember eröffneten Sonderausstellung "Tiefsee". - Kinder wie Erwachsene staunen über die so ganz anderen Bedingungen, unter denen Leben sich entwickelt hat und existiert. Spannend präsentiert, begeistern fremde Lebensräume und die vielfach bizarr erscheinenden Organismen. Das fein austarierte Zusammenspiel der Arten untereinander und mit ihrer Umwelt fasziniert, weckt die Neugier und macht Lust auf mehr.

"Die anhaltend hohe Besucherresonanz ist erfreulich", sagt Dr. Bernd Herkner, der als Museumsleiter für die Ausstellungen zuständig ist. "Die Themenauswahl und Qualität der Ausstellungen und Veranstaltungen stimmen, unsere neue Sonderausstellungshalle wird hervorragend angenommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies mit der zielgerichteten Unterstützung durch unsere Marketing-Abteilung auch künftig zu einem Plus bei den Besucherzahlen führen wird."

Einen besonderen Beitrag zur unterhaltsamen Vermittlung von Wissen leistet die Museumspädagogik. Die hohe Nachfrage zeigt, dass es Kindergarten- und Grundschulkindern Spaß macht, Naturgeschichten zu hören und im Senckenberg-Museum auf Entdeckungstour zu gehen. Die Größeren machen lieber einen Ausflug durch die Landschaften der erdgeschichtlichen Vergangenheit. Von Berufstätigen werden gerne die experimentell ausgerichteten Abend- und Wochenendaktionen wie "Forschung live" und "Science after Work" genutzt, um durchs Binokular auch selbst mal einen "forschenden" Blick auf ausgewählte Objekte zu richten. Fast immer schnell ausgebucht sind die Ferienangebote und Sonderaktionen wie "Nachts im Senckenberg-Museum", "Ein Mitarbeiter stellt sich vor" oder das "50-plus-Angebot" für alle, die mitreden möchten und vielleicht schon immer ein bisschen mehr über die Natur erfahren wollten.

"Das Museumskonzept geht auf", freut sich Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, der Generaldirektor der Senckenberg Forschungsinstitute und Naturmuseen, über den Erfolg. "Mit der Ausrichtung unserer Sonderausstellungen, der Podiumsdiskussionen und Vorträge auf hochaktuelle Themen wie Klimawandel und Biodiversität oder wie jetzt die Tiefseeforschung, für die Senckenberg auch eine besondere wissenschaftliche Kompetenz besitzt, sind wir klar auf dem richtigen Weg. Die Wolfgang-Steubing-Halle wie auch das LOEWE-Forschungszentrum "Biodiversität und Klima" eröffnen dabei ganz neue Möglichkeiten." - Als der passionierte Wissenschaftler vor etwa drei Jahren Senckenberg-Chef wurde, hat er die Bereitstellung größerer Flächen für anspruchsvolle Sonderausstellungen als Priorität heraus gestellt. Die Wolfgang-Steubing-Halle, in der jetzt auf 1000 m² die Tiefsee-Ausstellung gezeigt wird, ist ein bedeutender Schritt nach vorn. "Auch im Darwin-Jahr wollen wir deutliche Akzente setzen. Mit einer Folgeausstellung zur Evolution des Menschen präsentieren wir im Herbst eine weitere wissenschaftlich fundierte Story", kündigt der Chef des Hauses an.

Dietmar Schmid, dem neuen Präsidenten der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, ist es ein besonderes Anliegen, weitere Möglichkeiten für die Senckenberg-Naturmuseen zu erschließen und eine Brücke für künftige Entwicklungen zu bauen. "Wir alle können von der Wissenschaft profitieren und eine Menge von der Natur lernen. Ich habe mich von der Aufbruchstimmung dieser tollen Einrichtung anstecken lassen. Senckenberg ist für breite Bevölkerungsschichten ein wichtiger Standortfaktor in der Kulturlandschaft der Stadt Franfurt, der Rhein-Main-Region und weit darüber hinaus. Gemeinsam mit Direktorium, Präsidium, Verwaltungsrat, Kuratorium, unseren tollen Mitarbeitern, den vielen Mitgliedern und Freunden möchte ich dazu beitragen, dass Senckenberg weiter an Leuchtkraft gewinnt. Naturforschung muss nachvollziehbar und erlebbar sein, um das Interesse junger Menschen an der Naturwissenschaft zu steigern", sagt das Vorstandsmitglied der BHF-BANK. Dietmar Schmid ist es dabei besonders wichtig, dass in den Senckenberg-Naturmuseen eine breite Öffentlichkeit zeitnah Zugang zu den Ergebnissen der Wissenschaft erhält.


Ansprechpartner:

Doris von Eiff
Pressestelle Frankfurt
Tel.: 069-7542 1257
Email: doris.voneiff@senckenberg.de
www.senckenberg.de
Weitere Informationen: http://www.senckenberg.de
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