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Tagung an der Universität Kassel: "Marx. Ein toter Hund?"17.02.2009 - (idw) Universität Kassel
Kassel. Marx ist wieder modern. Spätestens seit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise tritt der Mann mit dem grauen Bart in Erinnerung. Denn Karl Marx, der Kapitalismuskritiker, hat vieles von dem, worüber man sich plötzlich wunderte, bereits vor über hundert Jahren in seinen Analysen nicht nur zur Diskussion gestellt. Er erklärte, warum es in unserem Wirtschaftssystem immer wieder zu solchen Ereignissen kommen wird.
"Marx. Ein toter Hund?" lautet der Titel einer Tagung unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Bude, Fachgebiet "Makrosoziologische Analyse moderner Gesellschaften" der Universität Kassel. Sie findet in Kooperation mit der Otto-Brenner-Stiftung am 19. und 20. Februar an der Universität Kassel statt. Hierbei steht Marx nicht als Ideologe, sondern als Wissenschaftler im Mittelpunkt: Wie steht es um Aktualität, Potenzial und Grenzen der marxschen Gesellschaftsanalysen im Hinblick auf aktuelle soziologische Problemstellungen?
Die Tagung beginnt am Donnerstag, den 19. Februar um 9:30 Uhr in der Nora-Platiel-Straße 5, R 0109/0110. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erwünscht.
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Info
Universität Kassel
Prof. Dr. Heinz Bude/Ralf M. Damitz
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
tel: (0561) 804 3584
e-mail: marx.info@uni-kassel.de
Weitere Informationen:
http://www.marx-in-kassel.de - Nähere Informationen zu den einzelnen thematischen Problemstellungen und Anmeldung
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