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Thla Theet-Preis und Förderpreis der GKS an Greifswalder Studenten

20.02.2009 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Auf der diesjährigen 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Kanada-Studien e. V. (GKS), die vom 13. bis 15. Februar in Grainau (Bayern) stattfand, wurden Greifswalder Studierende der Anglistik/Amerikanistik mit zwei Förderpreisen für ihre Leistungen belohnt. Aletta Köhler erhielt für ihre Abschlussarbeit mit dem Titel "'Education is the Modern Buffalo'. In the Beginning there was the Buffalo - Now there is the Spirit: Literary Heritage in selected First Nations and Métis Children's Literature by the Gabriel Dumont Institute" einen der mit 1000,00 Euro dotierten Förderpreise der GKS für einen Forschungsaufenthalt in Kanada. In ihrer Arbeit analysiert sie zeitgenössische Kinderliteratur von Métis-Autor(inn)en und sucht vor Ort das Gespräch mit Autoren, Professoren und dem Verlagshaus GDI. Die Preisträgerin hatte 2007/2008 bereits ein akademisches Jahr als Stipendiatin des Studentenaustauschprogramms zwischen der University of Saskatchewan und der Universität Greifswald in Kanada studiert. Dort entstand vor Ort die Idee für Ihre Lehramts-Staatsarbeit über interkulturelle Kinderliteratur.

Die Projektgruppe TAL (ein Akronym für Translating Aboriginal Literature(s)) erhielt den "Thla Theet-Förderpreis", der anlässlich seiner Verabschiedung von der kanadischen Botschaft in Berlin im Jahre 2006 vom dem GKS-Ehrenmitglied Walter Larink ins Leben gerufen wurde. Mareike Dittmer und Juliana Babing nahmen den Preis stellvertretend für die ganze Gruppe in Grainau entgegen. In dem Projekt haben sich sieben Studierende (Erik Fiedler, Christian Schmidt, Jennifer Teerling, Ivonne Thamm, Katharina Marschallek, Juliana Babing und Mareike Dittmer) zur Aufgabe gemacht, im Rahmen eines freiwilligen Übersetzungsprojektes zeitgenössische Literatur indigener Autoren aus Kanada für ein deutschsprachiges Publikum zugänglich zu machen. Unterstützt und begleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hartmut Lutz, Inhaber des Lehrstuhls für Amerikanistik/Kanadistik an der Universität Greifswald.

Die Ursprungsidee, ein bilinguales Buch zu publizieren, wurde von den Studierenden entwickelt, als sie im November 2007 im St. Spiritus in Greifswald Arbeiten des unlängst verstorbenen Inuit-Künstlers Alootook Ipellie ausstellten und dabei ins Deutsche übersetzte Gedichte vortrugen. Die jetzt entstandene zweisprachige Ausgabe der Gegenwartsliteratur kanadischer IndianerInnen und Métis wird noch dieses Jahr als Buch veröffentlicht.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Institut für Fremdsprachliche Philologien
Anglistik/Amerikanistik
Prof. Dr. Hartmut Lutz
Steinbeckerstraße 15, 17487 Greifswald
Telefon: +49 3834 86-3353/-3351
lutz@uni-greifswald.de
Weitere Informationen: http://www.uni-greifswald.de/~anglam/staff/lutz/ http://www.kanada-studien.de
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