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Nachwuchs ist willkommen an der Universität Jena

20.02.2009 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Minister Tiefensee überreichte erstes Willkommenspaket für Mitarbeiterkinder der Universität Jena Jena (20.02.09) Die Friedrich-Schiller-Universität hat in den letzten Jahren viel getan, damit sich Alleinerziehende mit Kindern, aber auch komplette Familien hier wohl fühlen. Dafür wurde - etwa mit zusätzlichen Wickelräumen - in die Infrastruktur investiert, aber es gab vor allem ein Umdenken. "Wenn die Kinder, aber auch der Partner gut versorgt sind, dann studiert und arbeitet es sich leichter und konzentrierter", betont der für Familienfreundlichkeit zuständige Prorektor Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder. Er verweist darauf, dass die Friedrich-Schiller-Universität zu den Gründungsmitgliedern des Jenaer Bündnisses für Familie gehört und ein enges Netzwerk zur Familienfreundlichkeit mit den Partnern in der Region geknüpft hat. "Außerdem gibt es universitäre Förderprogramme zur Chancengleichheit von Mann und Frau sowie zur Familienfreundlichkeit", sagt Koschmieder, und ergänzt, dass diese für Studierende wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten. "Die Resonanz auf unsere Aktivitäten zeigt uns, dass die Friedrich-Schiller-Universität als ein familienfreundlicher Studienort und ein sehr guter Arbeitgeber wahrgenommen wird", sagt der Prorektor.

Diese Aktivitäten sind auch außerhalb der Universität von unabhängiger Seite wahrgenommen und honoriert worden. So trägt die Universität seit Mai 2008 das Prädikat "Total E-Quality" für Chancengleichheit und sie ist für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet worden. Neben sieben anderen Hochschulen wurde die Jenaer Universität im Februar 2008 in den best practice-Club "Familie in der Hochschule" berufen, eine Initiative der Robert Bosch Stiftung, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie des Centrums für Hochschulentwicklung.

Dass diese Auszeichnung aus guten Gründen an die Friedrich-Schiller-Universität vergeben wurde, das wurde heute (20.02.) Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee präsentiert. Dem Minister und Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer ist nach einem Gespräch mit der Universitäts-Leitung, bei dem es auch um die zukünftige Anbindung Jenas an das ICE-Netz ging, der Jenaer Teil des Projekts "Familie in der Hochschule" präsentiert worden.

Wolfgang Tiefensee zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Friedrich-Schiller-Universität und unterstrich, dass "Jena zu Recht zum best practice-Club ,Familie in der Hochschule' gehört. Die Friedrich-Schiller-Universität steht mit ihrem innovativen Konzept beispielhaft dafür, wie eine Hochschule den wissenschaftlichen Nachwuchs unter Einbeziehung familienfreundlicher Maßnahmen fördern kann und damit auch Fachkräftepolitik für ihre Wirtschaftsregion betreibt."

Zum Abschluss seines Jena-Besuchs machte sich Tiefensee mit den Bedingungen für die jüngsten Jenenser vor Ort vertraut. Er besichtigte die Kindertagesstätte Landgrafenstieg des Studentenwerks Thüringen, in der zahlreiche Kinder von Studierenden und Mitarbeitern der Universität untergebracht sind. "Die Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk funktioniert hervorragend", erzählte Prorektor Koschmieder und betonte, dass solche Faktoren oft "ausschlaggebend sind, wenn wir neue Mitarbeiter oder Professoren gewinnen wollen".

Minister Tiefensee konnte sich davon nicht nur persönlich überzeugen, sondern startete gleichzeitig eine neue Initiative der Universität. Von nun an erhalten - nach den studentischen Eltern - auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität ein Willkommenspaket für ihre neugeborenen Kinder. Das Premierenpaket überreichte Tiefensee an Luiraima Salazar de Langer, die am Institut für Geowissenschaften promoviert, und ihren Mann Stefan Langer, der im Personal-Dezernat der Universität arbeitet, für ihren Sohn Leander, der im Januar zur Welt kam. In dem Paket sind u. a. eine Schiefertafel sowie ein Holzkasten mit verschiedenen Bauklötzen enthalten, die von den Tischler-Azubis der Universität selber hergestellt werden. "Von Mitarbeitern für Mitarbeiter", brachte Prof. Koschmieder das Prinzip auf den Punkt, der sich ebenso wie Minister Tiefensee über die strahlenden Augen der jungen Familie freute.


Kontakt:
Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder
Prorektorat für Lehre und Struktur der Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 931020
E-Mail: prlehre[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de/Familie_in_der_Hochschule.html
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