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Hochschulsenat bestätigt Dr. Christina Reinhardt als neue Vizepräsidentin

02.03.2009 - (idw) Hochschule Bochum

Neue Verwaltungschefin für die Hochschule Bochum Die Hochschule Bochum bekommt eine neue "Kanzlerin". Am heutigen 2. März 2009 stimmte der Senat dem Vorschlag des Hochschulrates zu, Dr. Christina Reinhardt mit dem Amt der Vizepräsidentin für den Bereich der Wirtschafts- und Personalverwaltung zu betrauen.

Bei der Wahl der neuen Vizepräsidentin hat der Hochschulrat besonderen Wert auf Christina Reinhardts Kompetenz in Organisationsfragen und Verwaltungsangelegenheiten gelegt. Diese hat die gebürtige Stuttgarterin nicht zuletzt als Leiterin der Rektorats-Stabsstelle "Interne Fortbildung und Beratung" der Ruhr-Universität bewiesen. In dieser Funktion der Personalentwicklerin führte sie bislang nicht nur ihr elfköpfiges Team an, sondern hat wesentlich dazu beigetragen, das Weiterbildungsangebot für Lehrende, wissenschaftliche wie nicht wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch für Führungskräfte an der Ruhr-Universität auszubauen. So hat sie zum Beispiel auch die universitätsübergreifende Fortbildung für die Führungskräfte dreier Hochschulen koordiniert und auch selbst daran teilgenommen. Fast alle wichtigen Handlungsfelder für die Leitung der Hochschulverwaltung sind ihr darum vertraut.

Jahrgang 1968, studierte Christina Reinhardt bis 1994 Geographie, Raumplanung und Soziologie an der Ruhr-Universität. Von 1995 bis 1998 promovierte sie mit einer viel beachteten Arbeit über Identität und Ortsbindung. 1998 wurde Dr. Reinhardt wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Projekt zur Verbesserung der Qualität der Lehre am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeographie und wechselte 1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin ins Weiterbildungszentrum der Ruhr-Universität Bochum im QdL-Projekt "Teamberatung - Wissenschaftliches Lehren professionalisieren". Bevor sie 2001 Personalentwicklerin der Ruhr-Universität wurde und in dieser Funktion weithin beachtete Maßstäbe für die Weiterbildung für Hochschulen im Lande setzte, unterstützte sie das Rektorat bei der Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes.

Die wichtigsten Anliegen, die ihr für die Zukunft der Hochschule Bochum am Herzen liegen, sind die Motivation und gute Organisation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonderen Wert legt die Autorin des Gleichstellungskonzeptes der Ruhr-Universität auf die Angleichung der Arbeitschancen und -möglichkeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch die Themen rund um die familiengerechte Hochschule liegen der Mutter von drei Kindern im Alter von einem, vier und zehn Jahren am Herzen.

Mit dem Amtsantritt vom Dr. Reinhardt am 01. Mai 2009 endet eine fast fünf Jahre dauernde Zeit ohne "Kanzlerin" oder Vizepräsidenten für den Bereich der Wirtschafts- und Personalverwaltung, wie diese wichtige Funktion seit Einführung des aktuellen Hochschulgesetzes des Landes NRW heißt. Denn im Mai 2004 war der damalige Kanzler der Fachhochschule, Dr. Rainer Ambrosy, vom Senat der Universität Duisburg-Essen zum Verwaltungsleiter bestimmt worden.

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