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Macht uns der Klimawandel krank? - Festakt und Diskussion zur Verleihung der Robert Bosch Juniorprofessur

03.03.2009 - (idw) Robert Bosch Stiftung

Stuttgart, 3. März 2009 - Anlässlich der Verleihung der Robert Bosch Juniorprofessur "Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen" an Dr. Asia Khamzina laden wir ein zu Festakt und Podiumsdiskussion am 6. März, 18.30 Uhr, im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin.

o Begrüßung und Einführung: Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung
o Verleihung der Robert Bosch Juniorprofessur 2009 "Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen" durch Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D. und ehemaliger Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms, an Dr. Asia Khamzina. Die Robert Bosch Juniorprofessorin Dr. Khamzina berichtet von ihrem Forschungsprojekt zur Verbesserung der globalen CO2-Bilanz durch die Wiederaufforstung degradierter Ackerflächen in Zentralasien.
o Macht uns der Klimawandel krank? - Podiumsdiskussion zum Schwerpunktthema der Ausschreibung der Robert Bosch Juniorprofessur 2010 mit Prof. Dr. Dr. Peter Höppe, Leiter des Bereichs GeoRisikoForschung der Münchener Rückversicherungsgesellschaft, Prof. Dr. Rainer Sauerborn, Leiter der Abteilung für Tropenhygiene und öffentliches Gesundheitswesen am Hygiene-Institut der Universität Heidelberg, und Susanne Weber-Mosdorf, stv. Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Moderation: Romanus Otte, stv. Chefredakteur "Welt am Sonntag".
o Empfang

Die Robert Bosch Juniorprofessorin Dr. Asia Khamzina, geboren 1977, studierte Hydrotechnologie in Taschkent/Usbekistan und promovierte 2006 am Zentrum für Entwicklungsforschung Bonn. Seit 2002 erforscht sie in der Region des Aralsees in Usbekistan, wie degradierte landwirtschaftliche Flächen wiederaufgeforstet werden können. Düngung und Bewässerung der landwirtschaftlich genutzten Anbauflächen führen zu einer Versalzung der Böden und letztlich zu einer zeitlich begrenzten Nutzbarkeit. Ab Mitte 2009 wird Dr. Khamzina als Robert Bosch Juniorprofessorin untersuchen, wie dieser Zyklus in Zentralasien durchbrochen werden kann, um damit langfristig auch eine Verbesserung der globalen CO2-Bilanz zu erreichen. Dafür stellt ihr die Stiftung über fünf Jahre hinweg insgesamt 1 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Robert Bosch Juniorprofessur wird jährlich ausgeschrieben. Die Folgen globaler Umweltveränderungen für die menschliche Gesundheit ist Schwerpunktthema der nächsten Ausschreibung, die Ende März 2009 veröffentlicht wird. Den Vorsitz des Beirats hat Prof. Dr. Klaus Töpfer inne.

Interviews mit Dr. Khamzina und Prof. Dr. Töpfer werden gerne vermittelt.

Anmeldungen bitte bis zum 5. März 2009 an: presse@bosch-stiftung.de.

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit, darüber hinaus befasst sie sich auch mit Fragestellungen der Wissenschaft.
Weitere Informationen: http://www.bosch-stiftung.de/juniorprofessorship/
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