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Start für bundesweite Forschungsinitiative zur Sprachdiagnostik und Sprachförderung bei Kindern und Jugendlichen

11.03.2009 - (idw) Universität Hamburg

Am 12. und 13. März 2009 beginnt die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 10 Millionen Euro geförderte "Forschungsinitiative Sprachdiagnostik und Sprachförderung (FiSS)" mit einer Auftaktveranstaltung an der Universität Hamburg. Nach erfolgreicher wissenschaftlicher Begutachtung nehmen vierzehn Projekte bzw. Projektverbünde an fünfzehn Orten ihre Arbeit auf. Die Koordination der Forschungsinitiative liegt bei Prof. Angelika Redder (Germanistische Linguistik, Universität Hamburg) in Kooperation mit Prof. Sabine Weinert (Psychologie, Universität Bamberg). Neben der Koordination beteiligt sich die Universität Hamburg mit vier Projekten aus der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft und der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Initiative.

Die auf fünf Jahre angelegte Forschungsinitiative unterstützt empirische Vorhaben zur Aneignung, Diagnose und Förderung von Fähigkeiten in der deutschen Sprache bei Kindern und Jugendlichen ohne und mit Migrationshintergrund. Die vierzehn Projekte der FiSS orientieren sich an den Bedürfnissen der Praxis. Ihre Ergebnisse sollen als Grundlage für die Entwicklung von Sprachdiagnoseverfahren und Förderangeboten dienen, die in Kindergarten und Schule eingesetzt werden können. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem jeweiligen Sprach- und Entwicklungsstand optimal zu unterstützen und ihnen Wege für einen kreativen Ausbau ihrer sprachlichen Möglichkeiten zu eröffnen.

Die FiSS-Koordinierungsstelle unterstützt den fachlichen Austausch und die Vernetzung der an der Forschungsinitiative beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler u. a. durch die Organisation von Tagungen, durch die Vorbereitung des Transfers der gewonnenen Erkenntnisse und durch die Vernetzung der Forschungsprojekte mit thematisch verwandten Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluationsprojekten mittels nachhaltiger Unterstützung der Korpusarbeit sowie durch Nachwuchsförderung. Interdisziplinarität wird bei FiSS groß geschrieben: Die Forschungsinitiative fördert die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus Linguistik, Pädagogik und Psychologie (einschließlich pädagogisch-psychologischer Diagnostik) und Sprachdidaktik.

Weitere Informationen zu FiSS: http://www.fiss-bmbf.uni-hamburg.de

Für Rückfragen:

Prof. Dr. Angelika Redder
Universität Hamburg; Institut für Germanistik I
Tel.: 040-428 38-27 27 oder -2047 (Dr. Susanne Guckelsberger)
E-Mail: angelika.redder@uni-hamburg.de

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