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Symposium "Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde", 1. bis 3. April 2009 in Bayreuth13.03.2009 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
Verbundwerkstoffe weisen seit Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum auf. Deutschland gehört zu den führenden Standorten auf diesem Fachgebiet. Die neusten Entwicklungen berühren die Auslegung und Modellierung. Sie zielen neben der fertigungsbegleitenden Qualitäts- und Prozesssicherung insbesondere auf die Verbilligung der Fertigungsverfahren. Dabei spielen materialgerechte Verbindungs- und Beschichtungsverfahren eine wichtige Rolle.
Vom 1. bis 3. April wird die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde eV auf dem Unigelände in Bayreuth das 17. Symposium der langjährigen Serie veranstalten (www.dgm.de/verbund). Erwartet werden 170-180 Teilnehmer. Die Themen umfassen alle Verbundwerkstoffarten, sei es auf Metall- Keramik und Polymerbasis sowie die Werkstoffverbunde und Biomaterialien. Auf die Ausschreibung der Themen wurden 120 Vortrags- und Posterwünsche eingereicht, die nun in drei Parallelsitzungen oder als Poster vorgetragen werden. Zusätzlich konnten sieben namhafte Vertreter aus Industrie und Hochschule für anwendungsbezogene Übersichtsvorträge gewonnen werden.
Das Symposium steht unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Krenkel von der Universität Byreuth, der sich bis vor kurzem am DLR in Stuttgart durch herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Hochtemperatur-Keramik-Verbundwerkstoffe einen Namen gemacht hat. Als eindrucksvolles Anwendungsbespiel verbinden Fachleute damit insbesondere die Hochleistungsbremsscheiben von Porsche-Rennfahrzeugen.
Der Programmausschuss rekrutiert sich aus dem Gemeinschaftsausschuss Verbundwerkstoffe mehrerer Fachgesellschaften, der sich Anfang der 1990er Jahre aus dem gleichnamigen Fachausschuss der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (www.dgm.de) gebildet hatte. Die Veranstaltungsserie begann schon Anfang der 1970er Jahre, als erstmals die an sich nahe liegende Idee aufkam, die "guten" Eigenschaften von verschiedenen Werkstoffklassen miteinander in Form von "Verbundwerkstoffen" zu kombinieren. Es gab in der Folge Höhen und Tiefen der Entwicklung. Ab 1985 erlebte die Thematik in Deutschland eine deutliche Aufwertung in Form des Materialforschungsprogrammes der Bundesregierung. Mitte der 1990er Jahre waren offenbar viele der frühen Probleme gelöst, aber die Anwendung ließ noch auf sich warten. Während erstmals der Kostendruck bei der Herstellung angesprochen wurde, ist seit kurzem eine deutliche Diversifizierung des Themengebietes zu verzeichnen.
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de/verbund
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