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ESB-Studenten der Hochschule Reutlingen als Nachwuchsdiplomaten bei weltgrößter UN-Simulation in New York

25.03.2009 - (idw) Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School der Hochschule Reutlingen wird vom 3. bis zum 14. April 2009 zum ersten Mal eine Delegation von Studenten zum National Model United Nations (NMUN) nach New York schicken. Im NMUN werden die zwanzig engagierten und ambitionierten Studenten eine Sitzungswoche der UN als junge Nachwuchsdiplomaten simulieren. Am Sitz der Vereinten Nationen am East River in New York wird die Delegation gemeinsam mit rund 4000 Teilnehmern hautnah miterleben können, wie Politiker auf höchstem internationalen Niveau arbeiten. Ziel jeder Delegation ist es, die Interessen eines Landes zu repräsentieren. Das Los der ESB Delegation fiel auf das Emirat Kuwait.

Erstmalig nehmen 20 Studenten einer Fachhochschule aus Baden-Württemberg an einer NMUN teil. Die ESB Business School der Hochschule Reutlingen wird neben internationalen Spitzen-Universitäten wie der Cambridge University, der London School of Economics and Political Sciences, der Ludwig-Maximilian-Universität München und der University of St. Gallen vertreten sein. Auch die Teilnahme von Studenten einer wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ist eher die Ausnahme unter Delegationen von Politikwissenschafts- und Jurastudenten.

Im April 2009 wird es dann Ernst für die Reutlinger. Sie müssen mit Delegationen anderer Staaten verhandeln und gemeinsame Standpunkte in vorläufige Resolutionen und Berichte übertragen. Mit begleitender Lobbyarbeit neben den offiziellen Sitzungen wird für die eigenen Ziele geworben, um dann letztendlich mit einer Mehrheit für das Inkrafttreten der Resolutionen zu sorgen. Dass diese Praxis nicht immer problemlos verläuft, ist den Württembergern schon Ende Februar 2009 beim Tübingen Model United Nations (TMUN) klar geworden. Als Training war eine Teilnahme in Tübingen Pflicht, um schon frühzeitig mit den Gepflogenheiten einer offiziellen UN-Sitzung vertraut zu werden. So ließen sich im Sicherheitsrat Probleme erkennen, etwa als die Vetomacht USA und Libyen zum Thema internationale Sicherheit nach einer gemeinsamen Schnittmenge suchten.

Zur Veranstaltung in den USA machen sich jeweils etwa 20-köpfige Delegationen aus den verschiedensten Nationen auf den Weg nach New York, um dort in der weltgrößten UN-Simulation zu erfahren, wie sich gelebte Diplomatie anfühlt. Die Teilnehmer bereiten sich seit ihrer erfolgreichen Bewerbung im September 2008 intensiv auf die Themen vor, die in ihren jeweiligen Komitees behandelt werden. Sogenannte "Position Papers", die vorab einzureichen sind, legen die groben Standpunkte der jeweiligen Delegationen im Voraus fest. Die Erfahrungen, die die ESB-Delegation damit vor der eigentlichen Simulation im April hat sammeln können, waren wertvoll für die Studenten. Ein 7-tägiges Seminar im Haus Rissen Hamburg (Internationales Institut für Politik und Wirtschaft), der Besuch der Botschaft in Berlin, die Probesimulation in Tübingen und nun die Teilnahme am Kuwaitischen Nationalfeiertag in Berlin waren eine tolle Vorbereitung - inhaltlich ebenso wie kulturell- und werden in New York eine enorme Hilfe sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.NMUN-ESB.com. Die Teilnehmer sind gerne zu Interviews bereit. Bitte wenden Sie sich an Katja Hengstermann (Katja.H@web.de).

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