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Communicator-Preis 2009 an Leibniz-Wissenschaftlerin Jutta Allmendinger

02.04.2009 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Leibniz-Präsident Rietschel gratuliert Jutta Allmendinger. Preisverleihung an die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung ist eine Auszeichnung für hervorragende Vermittlung sozialwissenschaftlicher Themen. Zur Verleihung des Communicator-Preises 2009 an die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Prof. Jutta Allmendinger, gratuliert der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Ernst Th. Rietschel, der Preisträgerin: "Gerade in finanziell schwierigen Zeiten ist die Vermittlung von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit besonders wichtig. Aus Steuergeldern finanzierte Forschung kann kein Selbstzweck sein, sondern muss sich an den Bedürfnissen der Gesellschaft ausrichten. Diesen Anspruch erfüllt Jutta Allmendinger vorbildlich und trägt dazu bei, dass die in der Wissenschaftsberichterstattung gegenüber den Natur- und Technikwissenschaften oft zu kurz kommenden Sozialwissenschaften Gehör finden.
Gerade die Themen Arbeitsmarkt und Bildung sind drängende Probleme unserer Zeit, deren Lösung nur in enger Abstimmung von Gesellschaft, Politik und Wissenschaft zu lösen sind. Die Lösungen erfordern oft unbequeme Schritte, die einer möglichst transparenten Vermittlung bedürfen. Nur wenn sie verstanden wird, kann Wissenschaft die nötige Akzeptanz in der Gesellschaft finden. Jutta Allmendinger hat die Gabe, ihre fachlich exzellente Wissenschaft äußerst allgemeinverständlich und mit klarem Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit zu vermitteln."

Die 86 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft haben sich gemeinsam auf die Fahne geschrieben, Forschung, wissenschaftliche Dienstleistung und Wissenstransfer z. B. durch Politikberatung aus einer Hand zu liefern. Unparteiische Beratung von Politik und gesellschaftlichen Gruppen kann nur auf der Basis solider Forschung erfolgen und muss zielgruppengerecht vermittelt werden. Dieser Aufgabe stellen sich das WZB und alle Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft. Die Auszeichnung von Prof. Jutta Allmendinger mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft belegt, dass dieses Konzept der richtige Weg ist und bedeutet somit neben der großen persönlichen Auszeichnung für die Preisträgerin auch eine Anerkennung der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im WZB und in den Leibniz-Einrichtungen, die tagtäglich daran arbeiten, die Probleme unserer Zeit wissenschaftlich zu beantworten.

Nach Prof. Dr. Friedemann Schrenk vom Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt am Main, der den Communicator-Preis 2006 erhielt, geht nun bereits der zweite von bisher zehn Communicator-Preisen in die Leibniz-Gemeinschaft. Mit Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, ist ein weiterer Communicator-Preisträger (2002), als Generaldirektor des Deutschen Museums in München (seit 2004), Leiter einer Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft.

Pressekontakt:
Christoph Herbort-von Loeper M.A.
Tel.: 030 / 20 60 49 - 48
Mobil: 0174 / 310 81 74
E-Mail: herbort@leibniz-gemeinschaft.de

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung großen Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6500 Wissenschaftler, davon wiederum 2500 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,1 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 230 Mio. Euro pro Jahr.

Weitere Informationen: http://www.leibniz-gemeinschaft.de
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