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Deutschlandweit bedeutendster Fachpreis im Bereich der digit. Bildgestaltung geht an die FH Nürnberg

22.05.2003 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Auf der Fachmesse "fmx/03" in Stuttgart wurde der diesjährige "animago" verliehen. Es handelt sich dabei um den deutschlandweit bedeutendsten Fachpreis im Bereich digitaler Bildgestaltung.


GOLINUX
I WANT YOUR SOUL Auf der Fachmesse "fmx/03" in Stuttgart wurde der diesjährige "animago" verliehen. Es handelt sich dabei um den deutschlandweit bedeutendsten Fachpreis im Bereich digitaler Bildgestaltung. Aufgrund reger Beteiligung aus dem Ausland, ist der "animago" mittlerweile auch weltweit sehr geachtet. Ins Leben gerufen wurde der "animago" von der renommierten Fachzeitschrift "digital production", die auch schon mehrmals über Arbeiten von Studenten der GEORG-SIMON-OHM-FACHHOCHSCHULE NÜRNBERG in diesem Bereich berichtet hat. Eine internationale Jury wählte (Unter mehr als 1.100 Beiträgen aus knapp 50 Ländern) die zu prämierenden Arbeiten aus. Es war die 7. Verleihung des "animago": der "animago2003".
Auch in diesem Jahr haben gleich vier der eingereichten Arbeiten aus dem Fachbereich Gestaltung, AV Medien: Digital Video und Computeranimation der GEORG-SIMON-OHM-FACHHOCHSCHULE NÜRNBERG eine der begehrten Auszeichnungen erhalten.

Den 1. Platz in der Kategorie "Education / Animation / Commercial" erhielten die Studenten Bernhard Schmidbauer, Tobias Dreyer und Timo Ladwig. Ihr Spot "GO LINUX" ist eine Werbung für das Betriebssystem Linux. Auf eine überraschende Weise wird hier das Attribut der Clevernis mit dem Produkt und deren Benutzern verknüpft.
Eine Besonderheit des komplett computeranimierten Spots war das Finden eines pas-senden visuellen Stils (Elektronenraster-Look)und eine entsprechend aussagekräftige Animation des Characters.

Im Bereich "Education / Animation / Musikvideo" wurde das Studententeam Michael Barnutz, Magid Hoff, Marco Jacob, Stefan Klingenberger und Florian Witzel mit dem
2. Platz ausgezeichnet.
In ihrer filmischen Umsetzung des Musikstückes "I WANT YOUR SOUL" wird der Protagonist aus seinem Alltagsleben gerissen und erwacht in einem kalten und fremden Labor. Dort wird ihm trotz seiner Gegenwehr nach und nach seine Menschlichkeit entzogen und schliesslich wird er, seiner Seele beraubt, in ein Maschinenwesen verwandelt.
Die Umsetzung des photorealistischen Sets, diverser fliegender Roboter-Sonden und des Maschinenwesens selbst erfolgte als Computeranimation mit der Software Softimage|XSI. Texturen wurden mit Photoshop erzeugt. Um die Bewegungen des Hauptdarstellers auf das animierte Maschinenwesen zu übertragen, bediente man sich eines optischen Motion Capture Systems. Für das Verschmelzen der vor Green Screen gedrehten Aufnahmen des Hauptdarstellers mit den computergenerierten Bildwelten kamen die Softwarepakete Shake und After Effects zum Einsatz.

Die Studenten Christian Wieser, Martin Schock und Tobias Dreyer erhielten in der Kategorie "Education / Compositing / Kunst" ebenfalls den 2. Platz.
"TOTAL ECLIPSE" beschreibt mit einer auf Linien reduzierten Bildersprache eine kafkaeske Situation: Die Flucht einer einsamen Person aus einer unmenschlichen Großstadt und den damit verbundenen Prozess der "Menschwerdung". Die Motivation: Eine bevorstehende Sonnenfinsternis mit ungeahnten Ausmaßen...
Um die Bewegunschoreographie des Animationsfilms zu gestalten, entschied sich das dreiköpfige Team für einen ungewöhnlichen Umsetzungsweg: Der komplette Film wurde zuerst mit einem realen Schauspieler gedreht und geschnitten. Dies wurde als Referenz für die komplexen Bewegungsphasen der 2D-Linienanimationen verwendet. Für die Stadthintergründe kam 3D Software zum Einsatz, um räumliche Kamerafahrten zu ermöglichen.

Die Arbeit des Studenten Florian Witzel für den Trailer des ARRI Kinos in München wurde im Bereich "Education / Compositing / Trailer, Opener" gleichfalls mit dem
2. Platz ausgezeichnet.
Sein "ARRI KINO TRAILER" baut inhaltlich und grafisch auf Testbildern und Projektionsapparaturen aus der Filmtechnik auf. Die Bilder bestehen aus animierten 3D und 2D Elementen verbunden mit passender Typographie. Als Textbausteine sind dabei ausschliesslich Wörter aus dem Filmbereich verwendet worden.
Zum Einsatz kamen Softimage|XSI, Photoshop und After Effects. Das Projekt wurde in 2K-Kinoauflösung gerendert und schliesslich auf Filmmaterial ausbelichtet.

Interessenten können sich auf der Webpage www.ohmrolle.de einen ersten Eindruck über die Filmprojekte an der GEORG-SIMON-OHM-FACHHOCHSCHULE NÜRNBERG verschaffen.
Rückfragen richten Sie bitte an Prof. Jürgen Schopper, Tel. 0911/5880-2630, E-Mail: juergen.schopper@fh-nuernberg.de
Weitere Fotos aus den aktuellen Filmen können im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@fh-nuernberg.de angefordert werden.

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