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Erster Spatenstich für den 2. Bauabschnitt des UKJ in Lobeda

27.04.2009 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Offizieller Start für die größte Baumaßnahme Thüringens der kommenden Jahre (Jena) Mit einem symbolischen ersten Spatenstich beginnen am 5. Mai 2009 die Arbeiten zum 2. Bauabschnitt des Universitätsklinikums Jena (UKJ) in Lobeda. Auf den Tag genau zehn Jahre nach dem ersten Spatenstich für den ersten Bauabschnitt geben der Vorstand des Klinikums und Ministerpräsident Dieter Althaus den Startschuss für die größte Baumaßnahme des Freistaates in den kommenden Jahren. Die Landesregierung und das Universitätsklinikum werden bis 2014 eine Summe von 225 Millionen Euro investieren.

"Wir als Vertreter des Universitätsklinikums Jena sind dem Freistaat für diese enorme finanzielle Unterstützung sehr dankbar, um die wichtige und große Baumaßnahme zu ermöglichen. Auf der anderen Seite sind wir als Einrichtung gefordert, einen Eigenanteil in Höhe von 85 Millionen Euro selbst zu erwirtschaften", betont der Sprecher des Klinikumsvorstandes, Rudolf Kruse.

Mit der Erweiterung des Klinikneubaus in Jena-Lobeda, der sich direkt an den 2004 eröffneten ersten Klinikkomplex baulich angliedert, werden 15 Kliniken und Institute an einem Standort gebündelt. Hochmoderne Diagnostikgeräte und medizinische Spitzentechnologie stehen für Untersuchungs- und Therapiezwecke zur Verfügung. Das Gebäude erhält zwölf Operationssäle und bietet für die Krankenversorgung 800 Betten, darunter 60 für die Intensivpflege.

"Die Betreuung der Patienten verbessert sich entscheidend durch die neue Infrastruktur am neuen Klinikum. Wir können eine optimierte medizinische Versorgung anbieten, da durch die Bündelung fachlicher Kompetenzen unter einem Dach eine fachübergreifende Behandlung im Sinne des Erkrankten ermöglicht wird", erklärt Prof. Dr. Klaus Höffken, Medizinischer Vorstand des UKJ. Der Gedanke der Zentrumsbildung wird vom UKJ weiter umgesetzt. So entstehen ein Eltern-Kind-Zentrum sowie ein Medizinische Zentrum, das unter anderem das Herzzentrum und das Tumorzentrum umfasst.

Der Klinikkomplex wird insgesamt um 41.000 qm vergrößert, wobei allein 4.000 qm der Forschung vorbehalten sind. Prof. Dr. Klaus Benndorf, Dekan der Medizinischen Fakultät und Wissenschaftlicher Vorstand: "Nach der Realisierung des zweiten Bauabschnitts werden sich die Bedingungen für die klinische Forschung wesentlich verbessern. So können neue wissenschaftliche Ergebnisse schnell in den klinischen Alltag einfließen und dem Patienten zugute kommen." Für die Ausbildung der rd. 2.200 Studenten an der Medizinischen Fakultät werden im Neubau neue Hörsäle und Seminarräume zur Verfügung stehen.

Die Gestaltung des neuen Klinikums folgt den Entwürfen des Dresdner Architekturbüros Wörner und Partner. Die Dresdner überzeugten, da ihr Konzept eines kompakten Gebäudekomplexes die bisherige Charakteristik des Klinikums in gelungener Weise aufgreift und den Betrieb des ersten Bauabschnittes nur unwesentlich beeinflusst. Gestalterisch und funktionell wird eine große Gartenhalle der Mittelpunkt des neuen Medizin-Campus sein, die den Patienten, Mitarbeitern, Studenten und Gästen und als zentraler Aufenthalts- und Eingangsbereich dient.


Wir freuen uns, Sie als Gast unseres Pressegespräches und anschließend auf der Veranstaltung des offiziellen ersten Spatenstichs begrüßen zu dürfen.

5. Mai 2009
Pressegespräch
13.00 Uhr
Festveranstaltung "Erster Spatenstich des 2. Bauabschnitt UKJ"
14.00 Uhr

Festzelt vor dem Universitätsklinikum Jena-Lobeda
Erlanger Allee 101, 07747 Jena

Um ein kurze Rückmeldung unter Tel. 03641/934293 oder an pr-dekanat[at]med.uni-jena.de wird gebeten.

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