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Da ist Musik drin: Der Augsburger Dom in der Barockzeit

30.04.2009 - (idw) Universität Augsburg

Musikwissenschaftler und Musiker des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg offerieren ein Gesprächskonzert und drei musikhistorische Führungen zu einer bis zum 26. Juli 2009 laufenden Sonderausstellung des Augsburger Diözesanmuseums St. Afra. Augsburg/KPP - "Der Augsburger Dom in der Barockzeit" ist das Thema einer Sonderausstellung, die von heute ab bis zum 26. Juli 2009 im Diözesanmuseum St. Afra Augsburg gezeigt wird. Unter Federführung von Prof. Dr. Johannes Hoyer (Professur für Musikwissenschaft) steuert das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis für Alte Musik e. V. ein Gesprächskonzert (am 9. Mai) sowie drei musikhistorische (Vor-)Führungen (am 9. Mai, 27. Juni und 11. Juli) zu dieser Ausstellung bei.

Die Musikwissenschaftler der Universität Augsburg, die in die Konzeption der Ausstellung eingebunden waren, haben dafür gesorgt, dass den Besuchern auch ein lebendiges Bild der barocken Augsburger Dom-Musik nachgezeichnet wird. "Mit ausgesuchten Stichen, zeitgenössischen Schilderungen, seltenen Drucken, Handschriften und Instrumenten sowie durch die Einbeziehung von Musiker-Grabstätten im Domkreuzgang und durch exemplarische Hörbeispiele haben wir versucht, ein anschauliches Bild oder besser: Hör-Bild der zeitweise hochbedeutenden Augsburger Dom-Musik des 17. und 18. Jahrhunderts entstehen zu lassen", erläutert Hoyer. Er verweist darauf, dass herausragende Augsburger Dom-Musiker wie Gregor Aichinger (1564-1628) oder Melchior Gletle (1626-1683) von italienischen Einflüssen geprägt waren. Prachtvolle Chormusik und virtuose geistliche Konzerte seien hier geschaffen worden. "Die Orgelmusik", so Hoyer, "war um 1700 für ganz Süddeutschland vorbildlich, und Lehrwerke wie die 'Ars cantandi' aus dem Jahr 1689 bestimmten viele Jahrzehnte die Ausbildung der musikalischen Jugend."

Drei musikhistorische Führungen

Zu diesen musikhistorischen Aspekten die "Der Augsburger Dom in der Barockzeit" birgt, bieten die Musikwissenschaftler des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg während der Laufzeit der Ausstellung an drei Samstagen spezielle Führungen an - am 9. Mai, am 27. Juni und am 11. Juli 2009 (Beginn jeweils 14.30 Uhr; Führungsgebühr 3,- Euro zusätzlich zum Eintritt von 5,- bzw. 4,- Euro). Sachkundige Führer sind jeweils Sarah Schwab und Marcel Stelter. Bei der Führung am 27. Juni stehen die Barock-Trompeten des Augsburger Domes im Mittelpunkt: Eckhard Böhringer und Andreas Bolleininger werden auf Nachbauten den Originalklang dieser historischen Instrumente hören lassen.

Gesprächskonzert am 9. Mai im Hohen Dom

Die Musik, die im Augsburger Dom der Barockzeit steckt, wird darüber hinaus auch in einem Gesprächskonzert "Cantate Domino" erklingen und erläutert werden, zu dem das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg am 9. Mai 2009 in den Hohen Dom einlädt (Beginn 18.00 Uhr, Eintritt frei): Unter Leitung von Hans Ganser, moderiert von Professor Hoyer und mit Andreas Maisch an der Orgel präsentieren Anja Zirkel (Sopran), Gerhard Werlitz (Tenor), Richard Resch (Tenor) und Hans Ganser (Bass) sowie ein Kammerchor und eine Choralschola mit Studentinnen und Studenten des Leopold-Mozart-Zentrums Werke von Augsburger Domkapellmeistern und -organisten.
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Ansprechpartner:

Prof. Dr. Johannes Hoyer
Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-5640
johannes.hoyer@phil.uni-augsburg.de
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Ausstellungsort/Öffnungszeiten


Diözesanmuseum St. Afra
Kornhausgasse 3-5
86152 Augsburg
Telefon 0821/ 3166-333
museum.st.afra@bistum-augsburg.de
http://www.bistum-augsburg.de
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 12-18 Uhr, geschlossen am 31.5., 1.6. und 11.6.2009
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Weitere Informationen zur Ausstellung:

http://downloads.bistum-augsburg.de/1/14/1/45417736700054908043.pdf

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