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Strahlen für die Zukunft - Rund 2.500 Besucher zum Tag des Offenen Labors in Dresden-Rossendorf

11.05.2009 - (idw) Forschungszentrum Dresden - Rossendorf e.V.

Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz besuchte am vergangenen Sonnabend, den 9. Mai 2009, den Tag des Offenen Labors auf dem Forschungsstandort Dresden-Rossendorf. Rund 2.500 Besucher waren insgesamt gekommen, um sich über Forschungen zu Krebstherapie und -diagnose, die diesmal im Mittelpunkt standen, zu informieren oder in eines der vielen Labore und Anlagen auf dem Standort zu schauen. Das Gelände rund um das neue Eingangs- und Logistikgebäude des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf (FZD) war beim diesjährigen Tag des Offenen Labors einer der Mittelpunkte für die Besucher. Viele informierten sich am Infostand von "OncoRay - Dresdner Zentrum für Innovationskompetenz für Strahlenforschung in der Onkologie" über aktuelle Forschungsergebnisse zur Entstehung und Behandlung von Krebs. Auf großes Interesse bei den Besuchern stießen auch die Vertreter des Universitäts KrebsCentrums Dresden, die über Strategien zur bestmöglichen Behandlung von Krebspatienten in Dresden Auskunft gaben. An einem Ausbildungsscanner demonstrierten FZD-Wissenschaftler, wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) funktioniert, ein modernes bildgebendes Verfahren, das im PET-Zentrum des FZD zur Diagnose spezieller Tumoren eingesetzt wird.

Fasziniert zeigten sich die Besucher auch von der interaktiven Mathematik-Ausstellung "Imaginary", die bis heute am FZD zu sehen war und nächstes Jahr im Science Museum London zu sehen sein wird. Auf dem Gelände des Forschungsstandortes brauchte man nur der Spur weißer Papierflieger zu folgen, die man am Stand des Modellflugclubs Rossendorf basteln konnte, um zu den Stationen für Kinder und Jugendliche zu gelangen: auch das Wissenschaftsmobil des LJBW und der Future Truck der TU Chemnitz waren wieder vor Ort. Kurzum: ob für Groß oder Klein - für jeden dürfte etwas dabei gewesen sein. Für alle, die sich insbesondere für die Geschichte des Forschungsstandortes interessieren, bot eine Ausstellung zum Rossendorfer Forschungsreaktor im neu eröffneten Informationszentrum des VKTA einen Anlaufpunkt. Dort konnte man sich auch über den Stand der Rückbau- und Entsorgungsarbeiten und die Ausbildung im Bereich Strahlenschutz informieren.

Ansprechpartner im FZD:
Dr. Christine Bohnet (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 0351 260 - 2450 / Fax: 0351 260 - 2700 / Email: presse@fzd.de

Ansprechpartner im VKTA:
Manuela Strauch (Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 0351 260 - 3492 / Fax: 0351 260 - 3236 / Email: manuela.strauch@vkta.de

Information:
Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) hat das Ziel, strategisch und langfristig ausgerichtete Spitzenforschung in politisch und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemen wie Energie, Gesundheit und Schlüsseltechnologien zu leisten. Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Wie verhält sich Materie unter dem Einfluss hoher Felder und in winzigen Dimensionen?
- Wie können Tumorerkrankungen frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden?
- Wie schützt man Mensch und Umwelt vor technischen Risiken?

Diese Fragestellungen werden in strategischen Kooperationen mit Forschungs- und Industriepartnern bearbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb von sechs einmaligen Großgeräten, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.

Das FZD wird von Bund und Land gefördert und beschäftigt rund 750 Personen. Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter stehen Qualität und Internationalität an erster Stelle. Die Ausbildung von wissenschaftlichem und technischem Nachwuchs erfolgt auf hohem Niveau und in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen. Auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf achtet das FZD in besonderem Maße.

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