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Rekordwert bei Drittmitteleinnahmen

11.05.2009 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Leibniz Universität Hannover beim Einwerben von Geld aus öffentlichen und privaten Einrichtungen im Jahr 2008 so erfolgreich wie nie zuvor Die Leibniz Universität Hannover konnte die Einnahmen, die sie bei der Industrie und bei staatlichen Fördereinrichtungen einwirbt, im Jahr 2008 deutlich steigern. Die so genannten Drittmitteleinnahmen erreichten einen Rekordwert von 80 Millionen Euro und liegen damit um 27 Prozent über dem Vorjahr. Die Steigerung ist vor allem auf Forschungsprojekte zurückzuführen, die durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert werden - die Forschungscluster QUEST und REBIRTH. Diese und andere Vorhaben werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert, von der die Leibniz Universität allein 32 Millionen Euro erhielt: acht Millionen mehr als im Jahr 2007, was einem Zuwachs von 34 Prozent entspricht.

Auch bei der Europäischen Union konnte die Leibniz Universität deutlich mehr Geld einwerben als zuvor. Das Volumen liegt mit acht Millionen Euro um 55 Prozent über dem Wert von 2007. Hier macht sich das siebte Forschungsrahmenprogramm der EU bemerkbar, dessen Projekte nach einer Anlauflaufphase nun die Arbeit voll aufgenommen haben. Auch direkt bei der Industrie konnte die Leibniz Universität rund 14 Millionen Euro einwerben - eine Steigerung um 24 Prozent. Der Rest setzt sich aus sonstigen Drittmittelgebern wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung beziehungsweise Stiftungen zusammen. "Diese Erfolge zeigen deutlich, dass an unserer Universität immer mehr exzellente Lehre und Forschung betrieben wird", sagt Universitätspräsident Prof. Erich Barke. Die positive Entwicklung bei den Drittmitteln zeige unter anderem die Erfolgsbilanz der Kooperation mit der regionalen Wirtschaft.

Drittmittel sind Gelder, die zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen und privaten Stellen eingeworben werden. Drittmittel können der Hochschule selbst, ihren Einrichtungen oder einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt werden. Beim Ranking der Drittmitteleinnahmen des Statistischen Bundesamtes lag die Leibniz Universität Hannover in der jüngsten Erhebung für 2006 im vorderen Feld. Sie landete bundesweit auf Platz 11. Ein neues Ranking liegt derzeit noch nicht vor.


Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Peter Elspaß vom Präsidialstab unter Telefon +49 511 762 3562 oder per E-Mail unter peter.elspass@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

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