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Sächsischer Biotechnologietag schlägt Brücke von Nukleinsäuren bis Nanotechnologie

22.05.2009 - (idw) Universität Leipzig

Mit gleich drei Schwerpunkten zeigt der diesjährige Sächsische Biotechnologietag das breite Forschungsspektrum der sächsischen Biotechnologie in Leipzig und Dresden auf und unterstreicht die nationale und internationale Bedeutung der Forschung in Sachsen. "Die Themen reichen von nicht-codierenden Ribonukleinsäuren über die Stammzellforschung bis hin zur Biophotonik und Nanobiotechnologie", sagt Prof. Dr. Andrea Robitzki vom Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum der Universität Leipzig, das den Biotechnologietag gemeinsam mit dem Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden als landesweites Forum anbietet. Zeit: 26.05.2009, 09:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Ort: Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum
Deutscher Platz 5
04103 Leipzig

Besonders spannende Diskussionen erwartet Professor Robitzki rund um zum Beispiel einen Vortrag aus dem Zentrum für Regenerative Therapien Dresden, der sich mit der Frage beschäftigt, ob Zelltransplantationen in die Netzhaut des Auges in Zukunft eine Behandlungsmöglichkeit bei einer Fotorezeptorendegeneration darstellen könnten. Auch weitere Themen aus dem Bereich der Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie etwa der Parkinson-Krankheit mit Stammzellen wollen die Wissenschaftler diskutieren.
Im Themenbereich der nicht-codierenden Ribonukleinsäuren soll unter anderem über die Frage gesprochen werden, wie und ob ncRNAs als Regulatoren und Werkzeuge in der Biotechnologie nutzbar gemacht werden können. "Seit etwa zwei Jahren gibt es hier ganz neue Ansätze", erklärt Robitzki. Schließlich wird es beim Biotechnologietag auch darum gehen, welche Möglichkeiten es für den Einsatz von Laser- und Nanotechnologie in Biotechnologie und Biomedizin gibt. "Hier wird unter anderem vorgestellt, wie mit Hilfe der Mikrolasertechnologie einzelne Moleküle gefangen und mit der Rasterkraftmikroskopie hoch auflösend betrachtet werden können."

Zum Abschluss des Sächsischen Biotechnologietages wird der von der Arbeitsgruppe Robitzki entwickelte 3-D-Chip für den Einsatz beim Test neuer Medikamente im Rahmen der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet. Dazu wird auch die Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Sachsen, Dr. Eva-Maria Stange erwartet. "Die Teilnahme hochkarätiger Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zeigt, dass es sich lohnt, zum Sächsischen Biotechnologietag nach Leipzig zu kommen", unterstreicht Professor Robitzki.

weitere Informationen:

Prof. Dr. Andrea A. Robitzki
Phone: +49-(0)341-97 31 241
E-mail: andrea.robitzki@bbz.uni-leipzig.de

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