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Fachverbände für Pathologie und Zytologie tagen vom 4. - 7. Juni 2009 im Freiburger Konzerthaus

03.06.2009 - (idw) Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Die 93. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie bietet gemeinsam mit der 13. Dreiländertagung für Zytologie interessierten Fachleuten ein umfangreiches Programm
Öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Nobelpreisträger für Medizin, Professor Harald zur Hausen, am Samstagnachmittag Pressekonferenz am 4. Juni 2009 um 12.00 Uhr

Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie sowie der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Zytologie wird aktuelles Fachwissen aus Forschung und Praxis der Pathologie präsentiert. Etwa 800 Teilnehmende aus Deutschland und auch aus dem Ausland werden zur Tagung in Freiburg mit knapp 80 Veranstaltungen erwartet.

Gastgeber ist das Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Freiburg, das in seiner langen Geschichte viele Erfolge nachweisen kann. Nicht nur wurde bahnbrechende Forschung im Freiburger Hause durchgeführt, auch zahlreiche deutschlandweit- und international hoch anerkannte Persönlichkeiten wirkten am Institut der Freiburger Universitätsklinik.

Besondere Highlights versprechen der Vortrag des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Harald zur Hausen zum Thema "Mechanismen der Krebsentstehung durch Infektionen" für Fachpublikum am Samstag, 6. Juni, um 11:40 Uhr, und die öffentliche Podiumsdiskussion zur Gynäkologische Zytologie, vor allem der humanen Papillomviren (HPV) -Impfung um 14:15 Uhr im Rolf-Böhme Saal zu werden. Der Eintritt zur Diskussionrunde mit bekannten Befürwortern und GegenerInnen der HPV-Impfung ist kostenlos .

Zur Hausen und sein Team machten in den Jahren 1983 und 1984 die bahnbrechende Entdeckung, die zu neuen Erkenntnissen bei Vorbeugung und Früherkennung und zu einem Impfstoff gegen den Gebärmutterhalskrebs führten. Nicht zuletzt leistete Prof. Harald zur Hausen die Vorarbeit hierzu in Freiburg als ehemaliger Wissenschaftler im Institut für Mikrobiologie unserer Universität.
Weitere Schwerpunktthemen der Tagung sind die Mechanismen der Entstehung und Ausbreitung von Tumoren, die Pathologie der männlichen Geschlechtsorgane und Harnwege, Qualitätskontrolle in der zytologischen Vorsorge des Zervixkarzinoms, neue diagnostische Strategien in der Lungen- und Mammazytologie sowie das Thema Zytologie und Recht.

Es ist die interdisziplinär arbeitende Pathologie, die aufgrund von Gewebe- und Zellproben die endgültige Diagnose bei vielen schweren Krankheiten stellt und somit die Therapie maßgeblich beeinflusst. Hochspezialisierte Teams arbeiten hierbei mit Hilfe modernster mikroskopischer und molekularer Methoden. Ein besonderer Focus werden neue diagnostische Verfahren zur Vorhersage eines Therapieansprechens fortgeschrittener Tumoren sein. Hiermit kann der Pathologe an Gewebeproben aus einem Tumor bestimmen, ob ein bestimmtes Medikament wirksam sein wird.

Am Donnerstag zwischen 18.00 - 19.00 Uhr wird ein sogenanntes "Speed-Networking" angeboten - eine hervorragende Gelegenheit für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um im eigenen Forschungsgebiet neue Kontakt zu knüpfen und somit Karrierechancen zu erweitern.
Die Tagung wird durch zwei Ausstellungen begleitet. Einer akademischem Posterausstellung sowie einer Ausstellung medizintechnischer Produkte durch Herstellerfirmen.

Zum Abschluss der Tagung werden am Sonntagvormittag Preisverleihungen der Pathologen und der Zytologen durchgeführt
Die Freiburger Tagung steht interessierten Fachleuten - Ärzten und Ärztinnen aller Fachrichtungen, den medizinischen Hilfsberufen und Studierenden offen. Anmeldung vor Ort ist möglich, die Anmeldegebühr beträgt für die Gesamtteilnahme Euro 275,00, für ganze Tage Euro 135,00 und für die beiden halben Tage Euro 105,00. Studierende, CTAs und MTAs bezahlen für die Gesamtteilnahme Euro 110,00 beziehungsweise Euro 65,00 für Einzeltage, Mitgliedern der teilnehmenden Gesellschaften werden entsprechende Ermäßigungen gewährt.

Das Programm der Tagung ist im Internet unter folgende Adresse abrufbar:
http://www.pathologen-kongress.de/images/stories/downloads/HP_DGPath_09_web.pdf
Wir möchten Sie erneut auf die

Pressekonferenz am
Donnerstag, 4. Juni 2009 um 12.00 Uhr
im Konferenzraum 1 des Konzerthauses Freiburg,
Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg

hinweisen. Neuestes Fachwissen aus Forschung und Praxis stellen vor Professor Dr. Manfred Dietel, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pathologie, Professor Dr. Dontscho Kerjaschki, Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V., Professor Dr. Martin Werner, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Pathologie des Universitätsklinikums Freiburg, Professor Dr. Nikolaus Freudenberg, Leiter der Sektion Zytopathologie am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Freiburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zytologie e.V., Primarius Dr. Klaus Bernhardt, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Zytologie, und Dr. med. Jean-Claude Pache, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Zytologie.


Kontakt:
Prof. Dr. Martin Werner
Tel.: 0761/270-8006
Fax: 0761/270-8004
E-Mail: direktion.pathologie@uniklinik-freiburg.de

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