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Einmischung erwünscht

05.06.2009 - (idw) Karlsruher Institut für Technologie

Seit 60 Jahren gibt es das Grundgesetz. Wie es entstanden und
weiterentwickelt worden ist, veranschaulicht die Ausstellung
"Einmischung erwünscht! 60 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik
Deutschland". Das ZAK | Zentrum für Angewandte
Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT zeigt die
Schau vom 9. Juni bis 15. Juli im Foyer des Karlsruher Audimax.
Zur Eröffnung am 9. Juni spricht der Präsident des Bundesverfassungsgerichts
Professor Hans-Jürgen Papier. Am 7.
Juli steht eine Diskussion über "60 Jahre Kunstfreiheit" auf
dem Programm. Die Ausstellung - konzipiert von der Bundeszentrale für politische
Bildung (bpb) und der Stiftung Deutsches Historisches Museum
Berlin - beleuchtet das Grundgesetz als Verfassung eines wiedervereinigten
Deutschland in einer Union europäischer Staaten von
seiner Entstehung bis zur Gegenwart. Sie ist in acht Themenblöcke
gegliedert: Entstehung des Grundgesetzes, Grundrechte, Bundesverfassungsgericht,
Wahlen, Deutsche Einheit, Europa, Frauengleichberechtigung
und Migration. Die Schau mit freiem Eintritt richtet
sich an die interessierte Öffentlichkeit, besonders auch an Schulklassen.
Sie ergänzt das zurückliegende Colloquium Fundamentale des ZAK über "60 Jahre Grundgesetz - Verfassung mit Anspruch
und Wirklichkeit".
Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts,
eröffnet die Ausstellung am kommenden Dienstag, 9. Juni, um 19.30
Uhr im Foyer des Karlsruher Audimax (Universitätsgelände, Straße
am Forum 1, Gebäude 30.95). Ebenfalls zu Gast sein wird Thomas
Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Die
Ausstellung ist geöffnet bis einschließlich Mittwoch, 15. Juli, montags
bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr. Zur Finissage
am 15. Juli um 19.30 Uhr liest Siegmar Mosdorf, parlamentarischer
Staatssekretär a. D., aus Texten von Carlo Schmid, einem der
Gründerväter des Grundgesetzes.
Am Dienstag, 7. Juli, um 19.30 Uhr organisiert das ZAK in Kooperation
mit der TechnologieRegion Karlsruhe eine Diskussion über "60
Jahre Kunstfreiheit". Teilnehmer sind unter anderen der Vorsitzende
des Deutschen Kulturrats, Max Fuchs, und die Direktorin der Staatlichen
Kunsthalle Karlsruhe, Pia Müller-Tamm.
Die Ausstellung "Einmischung erwünscht!" ist Teil des von der Robert
Bosch Stiftung geförderten Projekts "Treffpunkt der Wissenschaft
Karlsruhe - Herausforderung Demokratie" im Wissenschaftsjahr
2009.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das
Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft
und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung
international herausragender Forschung und Lehre in
den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten
insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget
von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck
Forschung - Lehre - Innovation.


Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum
und spielt in den Nanowissenschaften
eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der
Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler
aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner
für die Wirtschaft.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
www.kit.edu

Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter:
presse@verwaltung.uni-karlsruhe.de oder +49 721 608-7414.

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