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Heterogenität in Bildung und Erziehung: Neuer erziehungswissenschaftlicher Master an der Universität Augsburg

09.06.2009 - (idw) Universität Augsburg

Heterogenität im Sinne von kultureller Vielfalt und Ungleichheitslagen von Bevölkerungsgruppen ist ein gesellschaftlich bedeutsames Thema, das insbesondere den Bildungsbereich mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert. Diesen Herausforderungen begegnet der Masterstudiengang "Erziehungswissenschaft - Schwerpunkt Heterogenität in Bildung und Erziehungen", der zum Wintersemester 2009/10 an der Universität Augsburg erstmals angeboten wird. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Chancen und Probleme von Heterogenität erkennen

Ziel des forschungsorientierten Studiengangs ist es, die Studierenden auf der Basis grundlegender erziehungswissenschaftlicher Begrifflichkeiten, Theorien und Problemstellungen zu befähigen, Chancen, aber auch Probleme von Heterogenität in Erziehungs- und Bildungsprozessen zu erkennen, Konzepte zum Umgang mit Heterogenität zu entwickeln und diese kritisch zu reflektieren. Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Heterogenität erfolgt dabei in historischer, systematischer und forschungsmethodischer Perspektive unter Einbeziehung der Nachbardisziplinen Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft in den Dimensionen "Soziale Herkunft", "Geschlecht" sowie "Kulturelle und sprachliche Kompetenz".

Frei wählbare Schwerpunktbereiche

Darüber hinaus vermittelt der Studiengang vertiefte Kenntnisse in einem der folgenden frei zu wählenden Schwerpunktbereiche: "Bildungs- und Sozialisationsprozesse", "Unterrichts- und Lehr-/Lernmittelforschung", "Erwachsenen- und Weiterbildung" oder "Ästhetische Bildungsprozesse".

Partizipative Lernkultur

Der auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern angelegte Studiengang zeichnet sich durch eine partizipative Lernkultur aus. Ein zentraler Bestandteil des Studiums ist die projektorientierte Arbeit der Studierenden in kleinen Gruppen, in denen Projekte unter wissenschaftlicher Anleitung konzipiert, bearbeitet und präsentiert werden. Die Studierenden werden für leitende Positionen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich qualifiziert. Potentielle berufliche Handlungsfelder sind die Kinder- und Jugendarbeit, die Erwachsenen- und Weiterbildung, die Kulturelle Bildungsarbeit sowie die Arbeit an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium sind ein überdurchschnittlicher Abschluss des B.A.-Studienganges Erziehungswissenschaft an der Universität Augsburg bzw. eines Studienganges der Universität Augsburg oder einer anderen Hochschule mit vergleichbaren Studien- und Prüfungsleistungen sowie das erfolgreiche Bestehen des Eignungsverfahrens.

Der Studienbeginn ist jeweils nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungsfrist endet stets am 15. Juli.
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Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren im Internet unter http://www.philso.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/paedagogik/master bzw. bei Dr. Maximilian Sailer, Telefon +49(0)821-598-5561, oder bei Dr. Claudia Fahrenwald, Telefon +49(0)821-598-5656, am Lehrstuhl für Pädagogik mit Berücksichtigung der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung der Universität Augsburg, Universitätsstraße 10, D-86159 Augsburg.
Weitere Informationen: http://www.philso.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/paedagogik/master
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