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UDE: 5. UN-Simulation mit 180 Studierenden aus 20 Nationen

10.06.2009 - (idw) Universität Duisburg-Essen

Mit dem Klimawandel, der Piraterie auf den Weltmeeren und der Finanzkrise beschäftigt sich nicht nur die globale Politik. Auf der 5. UN-Simulationstagung 'DuEMUN (Duisburg Essen Model United Nations)-RuhrMUN' an der Uni Duisburg-Essen (UDE) vom 17. bis zum 20. Juni werden 180 Studierende aus 20 Nationen dazu kontrovers debattieren und Resolutionen verabschieden. Sie kommen u.a. aus Afghanistan, Bangladesch, China, Indien, Kanada, Pakistan, der Türkei, Lateinamerika und aus dem Ruhrgebiet. Die Delegierten vertreten als UN-Botschafter die Interessen 'ihres' Landes und simulieren Entscheidungen vom UN-Sicherheitsrat und der Generalversammlung - das macht Weltpolitik verständlich und greifbar. Während die Studierenden Erfahrungen auf dem diplomatischen Parkett sammeln, veranstalten die sie begleitenden internationalen Dozierenden, u. a. von Universitäten in Peking, Shanghai, New Delhi, Dhaka (Bangladesch) und Kobe (Japan), und ihre UDE-Kollegen einen wissenschaftlichen Workshop. Dabei werden die gesellschaftliche und politische Krisenwahrnehmung und Verarbeitung in ihren Ländern in Bezug auf den Klimawandel und die Finanzkrise vergleichend analysiert.

Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit, schreibt in ihrem Grußwort: "Ich gratuliere den Veranstaltern und den internationalen Dozierenden zu ihrer Zusammenarbeit bei der Organisation dieser Konferenz. Austausch und Kooperation zwischen Studierenden und Dozierenden, wie sie im Rahmen von UN Simulationskonferenzen stattfinden, sind sehr wichtig für eine bessere Verständigung und für die Vorbereitung einer neuen Generation von Akademikern auf ihre zukünftigen Karrieren in den internationalen Beziehungen."

Für Prof. Dr. Tobias Debiel, Direktor des Instituts für Politikwissenschaft der UDE, sind diese Tagungen "ein ausgezeichnetes Mittel für den Ausbau unserer Partnerschaften mit internationalen Universitäten." Auch die Vorsitzende des DuEMUN e.V., Lena Kamps, freut sich auf die internationale Begegnung: "Die Vorbereitungen einer zweitätigen Informationstour für unsere Gäste vor der Tagung laufen auf Hochtouren. Wir werden ihnen wichtige kulturelle und politische Einrichtungen des Ruhrgebiets zeigen."

An der feierlichen Eröffnungsveranstaltung am 17. Juni werden u.a. S. E. Shri A. Kumal (Indischer Generalkonsul), Dr. Virginie Aimard (UN University/UNU Bonn), Dr. Christoph Zöpel (ehem. Staatsminister im Auswärtigen Amt), Dr. Beate Wagner (Generalsekretärin der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen), Prof. Dirk Messner (Wiss. Beirat der Bundesregierung "Globale Umweltveränderungen") und Prof. Harald Welzer (Kulturwissenschaftliches Institut Essen, KWI) über die Auseinandersetzungen zwischen Industrie- und Schwellenländern, wie Indien und China, bei der Klimapolitik, der Wirtschafts- und Finanzpolitik und Armutsbekämpfung debattieren.

Kulinarische und kulturelle Eindrücke sammeln die Delegierten bereits vor der Tagung im 'Global Village', wo sie traditionelle Gerichte aus ihrer Heimat anbieten und ihre Lieblingsmusik vorstellen werden. Seit mehreren Monaten bereiten sie sich inhaltlich auf die Konferenz im Rahmen eines englischsprachigen RuhrCampusOnline-Seminars vor. Internetbasierte E-Learning Plattformen ermöglichen dabei die virtuelle Kommunikation und ein gemeinsames Lernen.

Hauptveranstalter der Tagung sind der studentische DuEMUN e.V., das Institut für Politikwissenschaft, das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) und das Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Bei der Planung und Organisation der Tagung waren unter dem Dach der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) auch Institute der Ruhr Universität Bochum und der TU Dortmund beteiligt.


Eröffnungsveranstaltung: Mittwoch, 17. Juni, 17 Uhr, Tectrum (Turm), Bismarckstraße 142, 47057 Duisburg

Weitere Informationen:
Andrea Wörle, DuEMUN e.V., andrea.woerle@duemun.de
Dieter Reinhardt, Institut für Politikwissenschaft, Tel. 0160/911 644 25
Weitere Informationen: http://www.ruhrmun.org
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