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Die Eintrittskarte für Europa

16.06.2009 - (idw) Leibniz Universität Hannover

EU fördert Masterstudiengang "Europäische Rechtspraxis" mit 5,5 Millionen Euro Die Welt steht ihnen offen: Wer den internationalen Masterstudiengang "Europäische Rechtspraxis" an der Leibniz Universität Hannover abgeschlossen hat, kann in allen Ländern der Erde arbeiten. Der Studiengang gehört zum Programm Erasmus Mundus, mit dem die Europäische Union (EU) bereits seit 1987 das Studium im Ausland fördern will. Seit Oktober 2004 beteiligt sich die Juristische Fakultät an Erasmus Mundus. In dieser Zeit hat die EU das Projekt mit insgesamt 5,5 Millionen Euro unterstützt. Mehr als 700 Studierende haben bereits am Masterstudiengang teilgenommen und erfolgreich ihren Abschluss erworben. Absolventinnen und Absolventen aus Hannover arbeiten bei Europäischen Institutionen genauso wie in europäisch ausgerichteten nationalen Einrichtungen. Darüber hinaus sind sie in internationalen Anwaltskanzleien oder auch im Diplomatischen Dienst beschäftigt.

Die Leibniz Universität bietet als einzige deutsche Hochschule einen juristischen Studiengang innerhalb des Programms an. Dafür hat die Juristische Fakultät ein Konsortium mit den Universitäten in Lissabon, Rouen und Le Havre gebildet. Die Studierenden erwerben nach einem erfolgreichen Spezialstudium an mindestens zwei der beteiligten Hochschulen in verschiedenen Ländern ein gemeinsames Diplom als Mastertitel. Das Masterstudium dauert mindestens zwei Jahre und wird durch hohe EU-Stipendien gefördert. Die Anerkennung des Titels in allen Ländern ist gewährleistet.

Das Programm zielt auf den weltweiten Markt für höhere Bildungseinrichtungen und steht damit auch Studierenden offen, die nicht aus einem EU-Staat kommen. Es wendet sich an Juristinnen und Juristen, die bereits in ihrem Heimatland einen Bachelor erworben haben oder über einen vergleichbaren Abschluss wie etwa das Erste Staatexamen verfügen. Bewerberinnen und Bewerber müssen einen hervorragenden Studienabschluss bei mindestens dreijähriger Studienzeit sowie exzellente sprachliche Kenntnisse in zwei der drei Landessprachen der beteiligten Universitäten nachweisen.

Neben den europäischen Universitäten beteiligen sich auf Initiative der EU auch renommierte Hochschulen aus nicht-europäischen Ländern an Erasmus Mundus. Die Studierenden können für zweieinhalb Monate in Shanghai oder X'ian (China), in Bangkok (Thailand), in Pune (Indien) und in Brasilia (Brasilien) studieren. Das Programm fördert einen solchen Aufenthalt mit bis zu 3.100 Euro.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Bernd H. Oppermann, Koordinator von Erasmus Mundus an der Juristischen Fakultät unter Telefon +49 511 762 8196 oder per E-Mail unter oppermann@jura.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

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