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Philosophie und politisches Handeln25.06.2009 - (idw) Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Stipendiaten des Max-Weber-Programms laden zur öffentlichen Diskussion mit Julian Nida-Rümelin
Die trägen Mitbürger aufrütteln - so verstand Sokrates einst seine Rolle als Philosoph: Der philosophische Diskurs sollte in der Öffentlichkeit und für die Öffentlichkeit stattfinden, sollte Impulse für die gesamte Gesellschaft geben und politisches Handeln begründen. Die Aussage, dass Philosophie Probleme lösen könne, wird heutzutage allerdings meist mit Unverständnis quittiert. Es stellt sich die Frage, ob, und wenn ja wie akademische Philosophie Einfluss auf die Politik haben kann, soll oder auch muss.
Kann die Philosophie heute noch irgendjemanden aufrütteln, oder ist dies gar nicht (mehr) ihre Aufgabe? Kann, soll oder muss die Philosophie heute noch Grundlage für politisches Handeln sein?
Diese Fragen sollen bei einem öffentlichen wissenschaftlichen Kongress des Max-Weber-Programms diskutiert werden. Zu Gast wird unter anderem der ehemalige Staatsminister und Philosoph Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin sein.
Die Tagung "Philosophie und politisches Handeln" findet am 4. Juli ab 11 Uhr im Auditorium maximum (F/157) in der Feldkirchenstr. 21 statt.
Weitere Informationen:
http://www.philosophieundpolitik.de
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