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Frederik Wurm erhält für seine Doktorarbeit den 3. Preis bei den DSM Science & Technology Awards (South)

30.06.2009 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Frey überzeugt Jury mit seiner Arbeit über verzweigte Block-Copolymere (Mainz, 30. Juni 2009, lei) Frederik Wurm von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat bei den DSM Science & Technology Awards (South) 2009 den dritten Platz belegt. Er erhielt die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für seine im Mai 2009 abgeschlossene Dissertation zur Herstellung verzweigter Block-Copolymere, die breite Anwendungsmöglichkeiten im medizinischen und pharmazeutischen Bereich bieten. "Derzeit stellt der DSM-Preis, der für herausragende Dissertationen aus dem Süden Deutschlands, der Schweiz, Österreich und Frankreich vergeben wird, den höchstdotierten Promotionspreis in der Chemie dar. Aus etwa 70 Vorschlägen wurden 12 Finalisten ausgewählt, die bei einem Symposium in der Schweiz ihre Arbeiten vorstellen durften. Ich gratuliere Frederik Wurm zu diesem hervorragenden dritten Platz", sagte Univ.-Prof. Dr. Holger Frey vom Institut für Organische Chemie der Universität Mainz, in dessen Arbeitsgruppe die Dissertation entstanden ist. Platz 1 und 2 belegen Promovierte der ETH Zürich mit sehr hochkarätigen Doktorarbeiten über die Herstellung von Nanopartikeln beziehungsweise die Synthese mariner Toxine und die Untersuchung ihrer gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen.

Die Arbeit von Frederik Wurm eröffnet die Möglichkeit, verzweigte Polyether herzustellen, die dem in der Pharmazie hoch etablierten Polyethylenglykol (PEG) verwandt sind, aber durch ihre Vielzahl an Endgruppen in Kombination mit guter Biokompatibilität neue und vielseitige Optionen für die Anbindung und den gezielten Transport von Wirkstoffen bieten.

Die DSM Science & Technology Awards werden nach Angaben des Unternehmens für herausragende Dissertationen von Doktoranden aus den beiden Regionen "Nord" und "Süd" verliehen. Nord umfasst die Niederlande, Belgien und das nördliche Deutschland, Süd deckt die Schweiz, wo DSM Nutritional Products seinen Hauptsitz hat, und die Nachbarregionen in Österreich, im Nordosten Frankreichs und Süddeutschland ab. Mit seinen Science & Technology Awards möchte DSM junge Forscher zu kreativen und bahnbrechenden Forschungsarbeiten ermutigen. Dies sei deshalb von so großer Bedeutung, weil diese Art von Forschungen häufig die Grundlage für die Entwicklung neuer, wissensintensiver industrieller Verfahren und innovativer Produkte darstelle.

Kontakt und Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Holger Frey
Institut für Organische Chemie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-24078 oder 39-25471
Fax 06131 39-26106
E-Mail: hfrey@uni-mainz.de
Weitere Informationen: http://www.uni-mainz.de/FB/Chemie/AK-Frey/
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