EU-Aufgaben für Humboldt-Stiftung03.06.2003 - (idw) Alexander von Humboldt-Stiftung
14. Pressemitteilung, 2. Juni 2003 Neues EU-Referat der Humboldt-Stiftung Ab sofort: Beratung für Marie Curie-Programm Nationale Kontaktstelle für Humanressourcen und Mobilität im 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission Mobilitätszentrum für Deutschland Seit dem 1. Mai 2003 hat die Alexander von Humboldt-Stiftung für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Aufgabe einer "nationalen Kontaktstelle der Bundesregierung (NKS) für Humanressourcen und Mobilität" im 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission übernommen. Als solche berät die Humboldt-Stiftung Antragstellerinnen und Antragsteller für Marie Curie-Maßnahmen. "Die europäische Forschungsförderung ist als eine immer wichtigere Größe neben die nationale Forschungsförderung getreten," so Professor Dr. Wolfgang Frühwald, Präsident der Humboldt-Stiftung. "Schon lange wissen wir, dass die Marie Curie-Förderprogramme eine attraktive Ergänzung zu den Förderprogrammen der Humboldt-Stiftung darstellen. Deshalb haben wir uns entschlossen, mit der Übernahme von Aufgaben im Umfeld der Marie Curie-Maßnahmen einen neuen Schwerpunkt zu setzen. Wir sehen dies als eine Chance, die Angebote für mobile Wissenschaftler insgesamt zu vergrößern." Darüber hinaus hat das BMBF die Humboldt-Stiftung als Mobilitätszentrum bei der Europäischen Kommission benannt. Als solches ist die Humboldt-Stiftung erste Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, die Forschung im Ausland durchführen möchten sowie für solche, die aus dem Ausland kommend Forschungsaufenthalte in Deutschland planen. Die Humboldt-Stiftung reiht sich damit in ein Netzwerk von Mobilitätszentren ein, das die Mitgliedsstaaten und Assoziierten Staaten in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission eingerichtet haben mit dem Ziel, die Beratung und Betreuung von mobilen Wissenschaftlern zu verbessern. Die AvH will damit ihre Präsenz auf europäischer Ebene wesentlich verstärken, um ihre Erfahrung in die europäische Politikgestaltung einzubringen. Seit Dezember 2002 ist das 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission (FP6) in Kraft. Von 2002 bis 2006 stehen 17,5 Milliarden Euro für europäische Forschungsförderung zur Verfügung. Davon gehen allein 1,6 Milliarden Euro in den Bereich "Humanressourcen", der sich im Vergleich zum 5. Forschungsrahmenprogramm um etwa 50% vergrößert hat. Mit der Erhöhung der Mittel für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die grenzüberschreitend tätig werden möchten, verfolgt die Europäische Kommission das Ziel, Forschungskarrieren attraktiver zu gestalten, den Pool von Humanressourcen zu vergrößern und die Zahl der Auslandsaufenthalte von Forschern zu erhöhen. Forschungskommissar Philippe Busquin möchte mit FP6 seinem Ziel eines enger zusammenwachsenden "Europäischen Forschungsraumes" einen Schritt näher kommen. Informationen und Kontakt: Marie Curie-Maßnahmen: mariecurie@avh.de Allgemeine Fördermöglichkeiten: mobility@avh.de Fon: +49 (0) 228-833 -250, -259. www.humboldt-foundation.de Postadresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, EU-Referat, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn. Presse-Kontakt Florian Klebs Antonia Petra Dhein Pressestelle Humboldt-Stiftung Fon: +49 (0)228 833 258 presse@avh.de 50 Jahre Alexander von Humboldt-Stiftung Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.800 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. 1953 wurde die Stiftung in Bonn wiedererrichtet. Heute verbindet das Humboldt-Netzwerk weltweit rund 23.000 Humboldtianer aller Fachgebiete in 130 Ländern.
Terminvorschau 25. Juni 03, 18:00 Uhr Pressegespräch: 50 Jahre auswärtige Kulturpolitik der Humboldt-Stiftung 26. Juni 03, 11:00 Uhr Jahrespressekonferenz der Humboldt-Stiftung in Berlin 27. Juni 03, 10:15 Uhr Empfang des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Berlin weitere Termine: www.humboldt-foundation.de/presse/termine
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