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Tagung "Neue Medien und Technologien der Informationsgesellschaft" vom 8. bis zum 10. Juli 2009

02.07.2009 - (idw) Universität Potsdam

Unter Konvergenzen von Informatik, Medien, Kunst und Internet sind die Themenschwerpunkte der diesjährigen Tagung "Neue Medien und Technologien der Informationsgesellschaft" (NMI 2009). Sie wird im Rahmen des Stiftungs-Verbundkollegs "Informationsgesellschaft" Berlin der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung veranstaltet, unter Mitwirkung der Universität Potsdam, der Technischen Universität Berlin, der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam Babelsberg, des Instituts für Rundfunktechnik München GmbH. NMI 2009 führt Fachleute aus der Informatik, der TV- sowie Filmproduktion und -technik, der Medienpolitik und -kultur und Filmwissenschaftler zusammen, um Einblicke in die Fachgebiete und neue Technologien zu präsentieren und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen.

Die Informationsgesellschaft wird mehr denn je geprägt durch die Folgen der Digitalisierung der Medien und damit durch ein neues Verständnis der in die Jahre gekommenen Begriffe Rundfunk, Fernsehen und Film/Kino. Die Filmproduktion ist immer mehr von Hard- und Software durchdrungen, die ursprünglich für andere Branchen entwickelt wurde. Neue Sichten auf das Telefon, den allgegenwärtigen Informations- und Medienkonsum und die Multi-Medienproduktion über Internet sind entstanden. Wir erleben das Phänomen der "Medienproduktion in Volkes Hand" über neue Technologien, mobile Geräte und die Entstehung neuer Kultur, Communities und Genres. Neue Kommunikationswege und Geschäftsmodelle entstehen. Die Vorträge der Tagung widmen sich sowohl Fragen des durch die Medien übermittelten Inhalts, des so genannten Content, als auch Problemen der technischen Qualität. So gibt es zum Beispiel Vorträge zur Qualität im digitalen Fernsehen und zum digitalen Wohnzimmer. Weitere Themenkomplexe sind "Kunst und digitale Medien" und "Digitale Technologien für neues Erleben". Schon länger ist eine Wechselwirkung zwischen Kunst und den Neuen Medien sichtbar. Prof. Dr. Herbert W. Franke aus München, den man als Brückenpionier zwischen Kunst und Wissenschaft bezeichnen kann, wird in seinem Vortrag über "Visualisierung des Wissens" zeigen, wie man Methoden und Regeln der Wissenschaft und Technik erlebbar machen kann. Vorträge über rechtliche Fragen, wie zum Beispiel der Vortrag von Dr. Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO Kommission, über die Umsetzung der Magna Charta internationaler Kultur- und Medienpolitik in Europa runden das Themenspektrum ab.

Die Tagung in Form von eingeladenen Leitvorträgen und wissenschaftlichen/technischen/künstlerischen Kurzvorträgen wird von einer Poster Ausstellung (Bild und Textplakate sowie Präsentationen) und von künstlerischen Darbietungen begleitet.

Hinweis an die Redaktionen:
Zeit der Tagung: 8. bis 10. Juli 2009, Beginn: 8. Juli, 13.00 Uhr
Ort der Tagung: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz Saal und Einstein Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin, Eingang Jägerstraße 22/23

Als Ansprechpartner steht Ihnen Prof. Dr. Klaus Rebensburg, Tel.: 0177/8090214, E-Mail: klaus.rebensburg@tu-berlin.de, zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter http://www.nmi-berlin.de.

Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2009/pm159_09.htm im Internet abrufbar.

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