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Schweizerischer Nationalfonds unterstützt Erforschung des Immunsystems an der Universität Basel

02.07.2009 - (idw) Universität Basel

Forschende des Departements Biozentrum und des Departements Biomedizin der Universität Basel erhalten für ein Projekt zur Erforschung des Immunsystems vom Schweizerischen Nationalfonds zwei Millionen Franken. Das Projekt untersucht T-Lymphozyten und deren Rolle bei Erkrankungen des Immunsystems wie Diabetes, Multiple Sklerose oder Arthritis. Unsere Gesundheit hängt stark davon ab, dass die Mechanismen des Immunsystems gut funktionieren. Dies gilt insbesondere für die T-Lymphozyten, die zu den wichtigsten Blutkörperchen des Immunsystems gehören. Sie spielen beim Schutz vor schädlichen Bakterien, Viren und Pilzen eine entscheidende Rolle. Zu wenige oder schlecht funktionierende T-Lymphozyten können schwere Infektionen auslösen. Bei überaktiven oder schlecht kontrollierten T-Lymphozyten besteht zudem die Gefahr, eine Autoimmunerkrankung wie Diabetes, Multipler Sklerose oder Arthritis zu entwickeln.

Um zu verstehen, wie T-Lymphozyten zu Autoimmunerkrankungen führen, und wie sie Infektionen kontrollieren, arbeiten Wissenschaftler der Universität Basel neu in einem institutsübergreifenden Projekt zusammen. Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt im Rahmen seines neuen Förderinstruments "Sinergia", das speziell auf vernetzte Projekte abzielt, diese Kooperation nun mit zwei Millionen Franken.

In Basel wird seit vielen Jahren intensiv und erfolgreich an der Erforschung des Immunsystems gearbeitet. Das neue Forschungsprojekt reiht sich in diese Tradition ein. Die vier Gruppen, die gemeinsam an der Erforschung der molekularen und zellulären Grundlagen der T-Lymphozyten arbeiten, werden von Prof. Jean Pieters vom Departement Biozentrum und von den Professoren Gennaro de Libero, Ed Palmer und Antonius Rolink vom Departement Biomedizin der Universität Basel geleitet.

Sinergia
Mit Sinergia ermöglicht der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Verbundprojekte in der freien Forschung. Unterstützt werden vernetzte Projekte von mindestens drei Forschungsgruppen mit der Absicht, in viel versprechende neue Forschungsgebiete vorzudringen und/oder international an vorderster Front mitzuhalten. Weitere Informationen unter: www.snf.ch

Weitere Auskünfte
Prof. Jean Pieters, Universität Basel, Departement Biozentrum, Klingelbergstrasse 50, 4056 Basel, Tel. +41 (0) 61 267 14 94,
E-Mail: jean.pieters@unibas.ch

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