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Rachel: "Neuer Standort für exzellente Grundlagenforschung"

08.07.2009 - (idw) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Staatssekretär weiht Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts ein

"Grundlegende Innovationen kann es nur mit exzellenter Grundlagenforschung geben", sagte Thomas Rachel (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), am Mittwoch bei der Einweihungsfeier für das neue Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen. "Ich bin sehr froh, dass es mit diesem neuen Standort hier in Erlangen ein weiteres Institut für herausragende Grundlagenforschung in Deutschland gibt." Der Staatssekretär verwies auch auf die von Bund und Ländern beschlossene Fortsetzung des Paktes für Forschung und Innovation. Dieser sieht vor, die Ausgaben des Bundes für die großen Forschungsorganisationen künftig pro Jahr um fünf Prozent zu steigern. "Dieser Pakt gibt auch der Max-Planck-Gesellschaft Planungssicherheit", sagte Rachel. Die Max-Planck-Gesellschaft wird zu 50 Prozent vom Bund und zu 50 Prozent von der Ländergemeinschaft finanziert.

Der Schwerpunkt des neuen Max-Planck-Instituts wird die Erforschung neuer optischer Strukturen sein. Vorläufereinrichtung des Instituts ist die Max-Planck-Forschungsgruppe "Optik, Information und Photonik", die im Jahr 2000 an der Universität Erlangen-Nürnberg eingerichtet wurde und aus der auch die beiden Gründungsdirektoren stammen: Prof. Gerd Leuchs und Prof. Philipp St. John Russell. Die Erlanger Wissenschaftler waren in den vergangenen Jahren an mehreren Projekten im Rahmen des BMBF-Fachprogramms Optische Technologien beteiligt. "Hier zeigt sich, dass eine erfolgreiche Projektförderung Wegbereiter für die Gründung eines Instituts sein kann", betonte Staatssekretär Rachel.

Das neue Institut baut nach den Worten Rachels die wissenschaftliche Exzellenz auf dem Gebiet der Optik in Deutschland weiter aus und knüpft an die lange Tradition in diesem Bereich hier zu Lande an. Der Staatssekretär verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Nobelpreis für Theodor Hänsch für den Frequenzgenerator sowie den Zukunftspreis des Bundespräsidenten für Professor Hell für ein neuartiges Lichtmikroskop.

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