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Wissenschaftsrat empfiehlt Aufnahme in die Bund-Länder-Förderung - Arbeit des Georg-Eckert-Instituts gewürdigt

10.07.2009 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Der Wissenschaftsrat empfiehlt das in Braunschweig ansässige Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) zur Aufnahme in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern als wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung. BERLIN/HANNOVER. Der Wissenschaftsrat empfiehlt das in Braunschweig ansässige Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) zur Aufnahme in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern als wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung: "Aufgaben und Leistungen des GEI sind von überregionaler Bedeutung und geamtstaatlichem wissenschaftspolitischen Interesse", so der Wissenschaftsrat in seiner heute veröffentlichten Empfehlung. Der Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium des Bundes und der Länder.

"Das Land Niedersachsen hat den Wissenschaftsrat um die Evaluation gebeten und diese fachlich begleitet. Das Georg-Eckert-Institut leistet seit 1975 einen unverzichtbaren Beitrag zur Förderung der internationalen Verständigung und verfolgt Forschungsprojekte von besonderem Rang. Dies wird durch die positive Begutachtung des Wissenschaftsrates ausdrücklich bestätigt ", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.
"Wir werden jetzt darauf hinwirken, dass das Institut so rasch wie möglich in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz aufgenommen wird. Damit ist es möglich, den Wirkungskreis des GEI entsprechend der Empfehlung des Wissenschaftsrates ausweiten zu können", erläuterte Stratmann.
Der Minister wies auf die Alleinstellungsmerkmale des Instituts durch seine exzellente Schulbuchforschung, die Schnittstellenfunktion für internationale Schulbuchprojekte und die renommierte Forschungsbibliothek mit einem einzigartigen Bestand an Primär- und Sekundärliteratur hin.

Ein prominentes Beispiel für die erfolgreiche, länderübergreifende Arbeit, die das Institut betreibe, sei die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission, die international Modellcharakter besitze, so Stratmann. Diese Arbeit wirke beispielhaft auch für andere Regionen weltweit.

Das Georg-Eckert-Institut ist vor 34 Jahren vom Land Niedersachsen gegründet worden, um die internationale Verständigung und Versöhnung durch ausgewogene Schulbuchdarstellungen zu fördern und wissenschaftlich zu fundieren.
Bis heute beteiligen sich elf andere Bundesländer an der Finanzierung des Instituts, die im Jahr 2008 rund 1,8 Mio. Euro umfasste. Das GEI konnte allein im vergangenen Jahr rund 1,87 Mio. Euro zusätzliche Drittmittel für seine Arbeit einwerben. Das Institut verfügt über 29 Vollzeitstellen. Außerdem arbeiten für das GEI 19 drittmittelfinanzierte wissenschaftliche Beschäftigte und eine extern finanzierte wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Weitere Informationen: http://www.wissenschaftsrat.de http://www.gei.de
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