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UDE: Lernstoff aus der "Rechnerwolke"

14.07.2009 - (idw) Universität Duisburg-Essen

Lernen, unabhängig von Ort, Uhrzeit und eigener technischen Ausstattung - das können die Studierenden der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen (UDE) dank neuester IT-Technik. "Beim Cloud Computing befinden sich Anwendungen und Daten nicht mehr auf lokalen Rechnern", erklärt Dirk Schwarze, Leiter des IT-Service-Centers, "sondern auf besonders leistungsfähigen Servern. Vorbei sind die Zeiten, in denen mangelnde Rechnerkapazitäten und komplizierte Installationen den Studierenden das Lernen schwer machten."

Der virtuelle PC-Pool besteht derzeit aus 400 Workstations, die gleichzeitig ohne Installation zusätzlicher Software genutzt werden können. Der Zugriff erfolgt unkompliziert über das Internet. Dekan Prof. Dr. Michael Goedicke: "Diese Verflechtung wirtschaftswissenschaftlicher Materie mit der Informatik ist an europäischen Universitäten einzigartig. An der University of Michigan in den USA gibt es ähnliche Virtualisierungskonzepte."

Fallstudien und gängige Software-Anwendungen

Erklärtes Ziel ist, den Studierenden eine hohe Fach- und Methodenkompetenz zu vermitteln, als wichtige Voraussetzung für ihre spätere Berufstätigkeit. Fallstudien sowie gängige Software-Anwendungen für statistische Auswertungen und Simulationen, wie sie in Unternehmen verwendet werden, stellen sicher, dass Absolventen ohne lange Einarbeitung in die Praxis eingesetzt werden können.

"Aber nicht nur künftige Absolventen profitieren von unserem neuesten IT-Projekt", berichtet Schwarze. "Jeder der knapp 4.000 Wirtschaftswissenschafts-Studierenden hat nun die Möglichkeit, sich eigenständig mit den Lehrinhalten zu beschäftigen - so lange, wann und wo er oder sie will. Im Hörsaal, in der Lerngruppe oder zu Hause können alle Aufgabenstellungen und Beispiele intensiv studiert und weiteren Experimenten unterworfen werden."

Prof. Goedicke: "Uns war es wichtig, dass weder Öffnungszeiten von IT-Räumen noch die restriktive Lizenzpolitik mancher Softwarehersteller die Studierenden davon abhalten, sich intensiv mit der Materie zu beschäftigen." Die Kosten für den Virtuellen PC-Pool in Höhe von 350.000 Euro wurden mit Zustimmung der Studierenden aus Studienbeitragsmitteln finanziert.

Weitere Informationen: Iris Letmathe, Tel. 0201/183-2289, iris.letmathe@uni-due.de, Dirk Schwarze, Tel. 0201/183-4045, dirk.schwarze@icb.uni-due.de

Redaktion: Isabell De Bortoli, Tel. 0203/379-2429

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