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Die Medien des Boxerkrieges in China

15.07.2009 - (idw) Universität Erfurt

Wissenschaftler tauschen am 17.-19. Juli in der Kleinen Synagoge ihre Forschungsergebnisse zum Boxerkrieg in China 1900/1901 auf der Tagung "The Boxer War and its Media: Making a Transnational Historical Event: 1900 to the Present" aus. Die gewaltsame Niederschlagung der chinesischen Boxerbewegung war in vieler Hinsicht ein einzigartiges Ereignis: es war die einzige transnationale militärische Kooperation imperialistischer Mächte und löste ein starkes Echo im globalen Mediensystem aus, wobei imperiale Hierarchien zugleich bestätigt und unterminiert wurden. Die Erinnerung an das Ereignis hat die Beziehungen zwischen China und der "westlichen" Welt bis in die Gegenwart beeinflusst.
Auch das internationale Bild Deutschlands wurde nachhaltig geprägt: Kaiser Wilhelms berüchtigte "Hunnenrede" sollte nicht nur das brutale Vorgehen deutscher Truppen in China ankündigen, auch die Bezeichnung deutscher Soldaten als "Hunnen" in den folgenden Kriegen hatte hier seinen Ursprung.
Weitere Informationen: http://www2.uni-erfurt.de/ostasiatische_geschichte/
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