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Promotionsstudiengang "Sprache - Literatur - Gesellschaft" mit überregionaler Resonanz

20.07.2009 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Mit dem Promotionsstudiengang "Sprache - Literatur - Gesellschaft" ist in den Sprach-, Sprech- und Literaturwissenschaften an der Internationalen Graduiertenakademie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ein forschungsorientiertes, interdisziplinäres Lehrprogramm gestartet, das sich reger Nachfrage erfreut. "Es gibt eine überregionale Resonanz", sagt Prof. Dr. Andrea Jäger, Sprecherin des im Sommersemester 2009 angelaufenen Studiengangs. "Besonders attraktiv ist für die Promovierenden das Angebot einer intensiven Betreuung ihrer Projekte." Bewerbungen für die Aufnahme in den Studiengang zum Wintersemester 2009/2010 sind noch bis zum 31.08.2009 möglich. An dem Studiengang "Sprache - Literatur - Gesellschaft: Wechselbezüge und Relevanzbeziehungen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart" sind sieben Fachrichtungen der Philosophischen Fakultät II und I beteiligt - die Germanistische, Romanistische, Slawistische sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, die Germanistische und die Allgemeine Sprachwissenschaft sowie die Sprechwissenschaft. Das Programm stellt einen Diskussions- und Arbeitsrahmen für die methodische Verknüpfung sowohl einzelphilologischer Perspektiven als auch unterschiedlicher theoretischer Positionen und Theoriekulturen dar. "Gerade der Bereich der Gegenwartsforschung und die Möglichkeit der interdisziplinären Einbettung der Forschungsansätze stoßen derzeit auf besonderes Interesse nicht zuletzt bei ausländischen Promovierenden, wie Anfragen aus Italien und Osteuropa zeigen", so Jäger weiter.

Im Rahmen des Forschungsprogramms widmen sich die literaturwissenschaftlichen, komparatistischen und linguistischen Zugänge schwerpunktmäßig den wechselseitigen Zusammenhängen der Beeinflussung zwischen der Literatur bzw. Sprache und den Formationen der gesellschaftlich-kulturellen Wirklichkeit vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Gefördert werden Forschungsarbeiten, die vor allem die soziale Relevanz sprachlicher und ästhetischer Konstruktionsmuster thematisieren. Außerdem sollten sie aus geistes- und kulturwissenschaftlicher sowie sozialgeschichtlicher Perspektive zu erschließen versuchen, inwiefern die Struktur- und Funktionszusammenhänge an den Schnittflächen von Sprache, Literatur und Gesellschaft modellhaft einen "social turn" in den Kulturwissenschaften abbilden beziehungsweise befördern.

Der Promotionsstudiengang "Sprache - Literatur - Gesellschaft" ist modularisiert und auf eine Regelstudienzeit von drei Jahren ausgelegt. Promovierende erhalten eine intensive fachspezifische und interdisziplinäre Betreuung für den erfolgreichen Abschluss ihrer Dissertation. Der Promotionsstudiengang bietet Unterstützung bei der Beantragung von Stipendien, der aktiven Teilnahme an Tagungen, der wissenschaftlichen Publikation der Forschungsergebnisse und bei der internationalen Vernetzung.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Andrea Jäger
Institut für Germanistik
Telefon: 0345 55 23598
E-Mail: andrea.jaeger@germanistik.uni-halle.de
Weitere Informationen: http://www3.germanistik.uni-halle.de/massenphaenomene/seiten/promotionsstudienga...
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