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Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung für Biotechnologie-Absolventin der Hochschule Esslingen in der Hochzelldichtek

22.07.2009 - (idw) Hochschule Esslingen

Vom Diplom mit dem Max-Buchner-Preis zur Dissertation

Der Studiengang Biotechnologie wurde vor sechs Jahren an der Hochschule Esslingen ins Leben gerufen. Lisa Zeiger hat im letzten Jahr ihr Diplom erhalten und arbeitet nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut in Magdeburg an ihrer Dissertation. Am 31. Juli erhält sie den Max-Buchner-Forschungspreis, der nur an sechs Personen deutschlandweit vergeben wird. Lisa Zeiger, Absolventin des Studiengangs Biotechnologie an der Hochschule Esslingen im letzten Jahr, ist eine der sechs Preisträger des diesjährigen Preises der Max-Buchner-Forschungsstiftung für Technische Chemie an Fachhochschulen. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird auf Vorschlag von Hochschullehrerinnen und -lehrern deutschlandweit für die sechs besten Diplomarbeiten der Fachrichtungen Chemietechnik und Biotechnologie an Fachhochschulen und der Diplomstudiengänge an Gesamthochschulen verliehen. Sie wird ihre Auszeichnung am 31. Juli in Esslingen um 11 Uhr in Empfang nehmen.

Ihre Diplomarbeit erarbeitete Lisa Zeiger am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg. Dort entwickelte sie Verfahren zur Ausbeutesteigerung für die Bakterienart "Rhodospirillum rubrum". Dieser Mikroorganismus ist in der Lage verschiedene biotechnologisch interessante Produkte zu synthetisieren. Neben photosynthetischen Membranen und Biopolymeren kann Rhodospirillum rubrum auch Wasserstoff produzieren, das in Zukunft für eine nachhaltige Energieproduktion eine wichtige Rolle spielen wird. Auch Biopolymere, die zum Beispiel bei der Produktion von biologisch abbaubaren Kunststofftüten eingesetzt werden, werden zukünftig in großer Anzahl benötigt. .

Je mehr Zellen von Rhodospirillum rubrum in einem Bioreaktor erzeugt werden, desto höher ist die Ausbeute an diesen Produkten. Lisa Zeiger entwickelte im Rahmen ihrer Arbeit verschiedene Zufütterungsstrategien und konnte dadurch die Zelldichte auf 60 g/l steigern. Dieser Wert ist mit Abstand die höchste Biomassekonzentration, die bisher in der Literatur für Rhodospirillum rubrum oder verwandte Bakterien beschrieben wurde. Zeiger hat damit einen wichtigen Beitrag zu einer möglichen Verwendung dieser Bakterien für biotechnologische Prozesse geliefert.
Weitere Informationen: http://www.hs-esslingen.de
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