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Neuer Master-Studiengang an der Bergischen Universität vermittelt EU-Kompetenz aus erster Hand30.07.2009 - (idw) Bergische Universität Wuppertal
Zum Wintersemester 2009/2010 startet der neue interdisziplinäre Master-Studiengang Europäistik an der Bergischen Universität. Der einjährige Studiengang vermittelt Europa-Wissen aus verschiedenen Disziplinen und ermöglicht es den Studierenden, Kontakte zu EU-Institutionen und europarelevanten Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden aufzubauen. Deutschlandweit einzigartig ist die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Europa-Institut Klaus Mehnert der Technischen Universität Kaliningrad einen Doppelabschluss in Wuppertal und Kaliningrad zu erwerben.
Der Studiengang vermittelt Grundlagen sowie fachspezifische und interdisziplinäre Kenntnisse zu EU-Fragen, zur Entwicklungsdynamik der europäischen Integration sowie der internationalen Beziehungen in den Bereichen Wirtschaftswissenschaft, Recht, Geschichte und Politikwissenschaft.
Studiengangsbeauftragte sind der Historiker und EU-Experte Prof. Dr. Franz Knipping, Inhaber der Jean-Monnet-Professur für Geschichte der Europäischen Integration, und Prof. Dr. Paul J.J. Welfens, Präsident des Europäischen Instituts für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Bergischen Universität und Inhaber der Jean-Monnet- Professur für Europäische Integration: "Unser Studiengang bietet ein problemlösungsorientiertes vernetztes Studium in einem internationalen Kontext."
Der europäische Arbeitsmarkt wächst seit Jahren. "Flexibilität, exzellentes EU-Wissen und Internationalität des Denkens sowie kritische Analysefähigkeit sind damit zunehmend wichtig geworden", so Prof. Welfens. Prof. Knipping ergänzt: "Im internationalen Arbeitsmarkt werden EU-bezogene Kenntnisse zunehmend von Unternehmen, Regierungen und Verbänden erwartet, wobei umfassende Kenntnisse zur europäischen Integrationsgeschichte, der Wirkungsweise von EU-Institutionen bzw. des Europarechts, der Effekte der EU-Politik sowie der Vernetzungsdynamik der EU in der Weltwirtschaft gefordert werden."
Der Masterstudiengang bietet Europa-Interessierten die Möglichkeit, anwendungsorientiert Europa-Wissen in verschiedenen Disziplinen in einem kompakten Studiengang und berufsrelevante Spezialkenntnisse zum wachsenden EU-Binnenmarkt, zur EU-Politik und zur EU-Integrationsdynamik zu erwerben. Im Sommersemester findet im Rahmen des Studiengangs ein mehrtägiger Aufenthalt am Gustav-Stresemann-Institut, Bonn, statt sowie eine Exkursion nach Brüssel/Luxemburg oder zur Europäischen Zentralbank in Frankfurt/Main.
Voraussetzung für die Einschreibung ist ein vierjähriges Bachelor-Studium (oder gleichwertiges Studium) oder 240 ECTS-Leistungspunkte (European Credit Transfer and Accumulation System); fehlende Leistungspunkte können an der Fernuniversität Hagen (Politik) bzw. an der Bergischen Universität (in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaft sowie Geistes- und Kulturwissenschaften) erworben werden. Zudem findet ein Auswahlgespräch statt, bei dem Motivation und Interesse an Interdisziplinarität bei den Studieninteressierten im Mittelpunkt stehen.
Neben der Einschreibung ist zusätzlich eine Mail-Anfrage mit Lebenslauf bis zum 15.09.2009 an die beiden Studiengangsbeauftragten Prof. Dr. Franz Knipping (fknipp@uni-wuppertal.de) und Prof. Dr. Paul J.J. Welfens (welfens@uni-wuppertal.de) notwendig. Die Auswahlgespräche finden am 2. September und 23. September 2009 statt.
Weitere Informationen:
http://www.eiiw.eu
http://www.europastudien-kaliningrad.de
http://www.uni-wuppertal.de/studium/bewerbung
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