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Einladung zum Pressegespräch: Biodiversität in Mitteleuropa und in den Tropen

06.08.2009 - (idw) Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und Schutz der biologischen Vielfalt beschäftigen Wissenschaftler in aller Welt; in vielen afrikanischen Regionen wird der prognostizierte Klimawandel besonders starken Einfluss auf die Biodiversität haben. Wie können Wissenschaftler aus Afrika und Europa gemeinsam Forschungsexpertisen aufbauen, Strategien entwickeln und Experten ausbilden? Dieses sind zentrale Themen, mit denen sich deutsche und afrikanische Wissenschaftler während der zweiten Deutsch-Afrikanischen Summerschool in Frankfurt beschäftigen: 28 ForscherInnen - die meisten von ihnen DoktorandInnen - der Universitäten in Burkina Faso und Benin sowie der Goethe-Universität nehmen an ihr teil. Die Universität Frankfurt arbeitet mit diesen westafrikanischen Universitäten bereits seit über 20 Jahren zusammen.

Zentraler Programmpunkt ist eine zehntägige botanische Exkursion quer durch Deutschland, die von dem Frankfurter Biologen Prof. Rüdiger Wittig geleitet wird. Dabei geht es nicht nur darum, die Vegetation mitteleuropäischer Kulturlandschaften vom Rhein bis an die Nordsee vorzustellen und zu zeigen, welchen Veränderungen sie unterliegen; ausdrückliches Ziel der Exkursion ist es auch, Einblicke in verschiedene kulturhistorische Besonderheiten wie Brauereihandwerk, Bergbau und Weinanbau zu vermitteln. Während der mehr als dreiwöchigen Summerschool, die am 19. August endet, können die Teilnehmer darüber hinaus ihr fachspezifisches Wissen vertiefen, beispielsweise die Anwendung von Geographischen Informationssystemen (GIS) in der Biodiversitätsforschung. Außerdem haben die Wissenschaftler die internationale Tagung für Tropenökologie in Marburg besucht, was insbesondere den jungen afrikanischen Gästen die Chance eröffnete, ihre Untersuchungsergebnisse im Kreise internationaler Experten zu präsentieren.

Mit der Summerschool, die vom Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Afrika (ZIAF), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), den Freunden und Förderern der Goethe-Universität (VFF) sowie vom Biodiversität- und Klimaforschungszentrum (BiK-F) und den Forschungsprojekte BIOTA und SUN unterstützt wird, baut die Universität Frankfurt gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Senckenberg und dem BiK-F-Zentrum ihren Afrikaschwerpunkt weiter aus und setzt dabei wie bisher auf die Ausbildung von Experten (capacity development). Das unterstreicht auch ein neues Kooperationsabkommen zwischen der Goethe-Universität und der beninischen Universität, das während der Summerschool unterzeichnet wird.

Über ihre Erfahrungen und Eindrücke berichten die TeilnehmerInnen der Deutsch-Afrikanischen Summerschool 2009 'Nachhaltige Nutzung und Schutz von Biodiversität in Mitteleuropa und den Tropen' bei einem Pressefrühstück, zu dem wir Sie herzlich einladen,

am: Donnerstag, dem 13. August 2009, um 11 Uhr
Ort: Institut für Ökologie, Evolution und Diversität, Bio-Campus Siesmayerstraße, Haus B, Raum 225, Siesmayerstr. 70, 60323 Frankfurt am Main

Rüdiger Wittig wird in diesem Rahmen auch Geschichte, Themen und Bedeutung der Forschungsbeziehungen zwischen den kooperierenden Universitäten erläutern. Außerdem werden Sie Gelegenheit haben, die beteiligten DoktorandInnen sowie weitere Wissenschaftler zu treffen und sich mit Ihnen bei einem kleinen Imbiss über ihre Eindrücke zu unterhalten. Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem Fototermin im Botanischen Garten der Goethe-Universität.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an dem Pressegespräch und bitten bis zum 10. August um Zusage per Mail (jaspers@pvw.uni-frankfurt.de)

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Jaspers
Referentin für Wissenschaftskommunikation

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Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Uni den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigt sich die Goethe-Universität als eine der forschungsstärksten Hochschulen.


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Herausgeber: Der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Redaktion: Ulrike Jaspers, Referentin für Wissenschaftskommunikation. Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main, Tel: (069) 798-23266, Fax: (069) 798-28530, jaspers@pvw.uni-frankfurt.de

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