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Bundesministerin unterstützt Einrichtung eines Ressourcen-Zentrums an TU Bergakademie Freiberg

17.08.2009 - (idw) Technische Universität Bergakademie Freiberg

Bei ihrem Besuch am 13. August in Freiberg (Sachsen) sagte Bundesministerin Annette Schavan der TU Bergakademie Freiberg volle Unterstützung bei dem Aufbau eines nationalen Kompetenzzentrums für Ressourcen zu. "Das ist eine ausgezeichnete Idee, die die Bundesregierung und ich voll unterstützen", so die Ministerin. Sie kündigte zudem im nächsten Jahr einen weiteren Besuch an der Freiberger Universität an. "Bei diesem Termin hoffe ich, dass die Verträge für das Rohstoffzentrum vorbereitet sind." Vor der Bundesministerin hatte bereits der Freistaat Sachsen die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Ressourcen in seinem "Strategischen Grund¬satzpapier Sachsen 2020" begrüßt. In dem Zentrum sollen deutschlandweit die Forschung und Entwicklung zur Gewinnung und Veredlung von Rohstoffen sowie zum Recycling gebündelt werden.

Die Ministerin betonte, dass der Schwerpunkt ihrer Forschungspolitik darin liege, einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Die TU Bergakademie Freiberg habe auf dem Gebiet der Ressourcen eine lange Forschungstradition und stehe an der Spitze der Innovationen. "Wenn ich an Standorte in Deutschland denke, die die Grundlage für zukünftigen Wohlstand schaffen, dann fällt mir Freiberg ein."

"Die Zusage der Ministerin unterstützt uns sehr", erklärt Prof. Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg, im Anschluss an den Besuch. "Die TU Bergakademie Freiberg hat mit ihrem Ressourcen-Profil und ihren Forschungsleistungen eine hervorragende Ausgangsposition, um bei der Lösung der wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen eine führende Position einzunehmen."

So werde der Bedarf der Wirtschaft nach zukunftsweisenden, umweltfreundlichen Technologien für dramatisch knapper werdende Ressourcen wie Erdöl, Minerale und Metalle in Zukunft weiter steigen. Um im internationalen Wettlauf um Technologien und Märkte nicht zurückzufallen, brauche Deutschland ein nationales Kompetenzzentrum für Ressourcen. In den USA oder Japan gibt es bereits solche Zentren. "Das zukünftige Zentrum in Freiberg soll Technologien entwickeln, die den Erfordernissen des Umweltschutzes und dem steigenden Rohstoffbedarf durch die wachsende Weltbevölkerung gerecht werden", kündigte Prof. Meyer an.

Die TU Bergakademie hat sich den existenziellen Frage des 21. Jahrhunderts verschrieben, nämlich der nachhaltigen und sicheren Bereitstellung von Ressourcen, Materialien und Energie. Damit hat die Freiberger Universität nach der politischen Wende einen weißen Fleck in der gesamtdeutschen Hochschullandschaft ausgefüllt.

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