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Forschung für den Windkanal. Deutsch-Japanisches Kooperationsforum an der Universität Regensburg

24.08.2009 - (idw) Universität Regensburg

Vom 31. August bis zum 2. September findet an der Universität Regensburg das zweite Deutsch-Japanische Kooperationsforum "New Prospects of Molecular Imaging Technology for Interdisciplinary Research" statt. Koordiniert wird das Forum diesmal von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Analytische Chemie der Universität Regensburg. Nach einer ersten Tagung im September 2008 an der Tohoku University im japanischen Sendai bietet der Regensburger Campus den Rahmen für die diesjährige Veranstaltung. Ins Leben gerufen wurde das Deutsch-Japanische Kooperationsforum als Möglichkeit des internationalen wissenschaftlichen Austausches auf Initiative des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA). Ziel ist es, die Veranstaltung in Zukunft alle ein bis zwei Jahre zu organisieren.

Die JAXA, das DLR und die jeweiligen nationalen Kooperationspartner - vor allem Entwickler von Materialien für chemische Sensoren - werden im Rahmen der Veranstaltung laufende Forschungen aus den Bereichen Sensorik und bildgebende Technologien präsentieren. Insbesondere stehen dabei Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten von druck- und temperaturempfindlichen Farben im Vordergrund. Solche Farben werden vor allem für aerodynamische Messungen in Windkanaltests benutzt. Zudem werden neue Entwicklungsziele und Sensormaterialien vorgestellt, die in der Umwelt- und Meeresforschung Anwendung finden könnten. Nicht zuletzt sollen auch weitere gemeinsame Projekte geplant und ausgearbeitet werden.

Für das diesjährige Deutsch-Japanischen Kooperationsforum werden mehr als 30 namhafte Wissenschaftler aus Deutschland und Japan in der Donaustadt erwartet. Zu diesen Experten in den Bereichen der bildgebenden Sensorik und der Windkanaltechnik zählen - auf deutscher Seite - Mitarbeiter des DLR, der Universität Regensburg, der Universität Hohenheim, der Technischen Universität Dresden, der Universität der Bundeswehr München sowie des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen. Die japanische Seite wird durch renommierte Forscher des JAXA, des Tokyo Institute of Technology, der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology, der Tohoku University Sendai und der Nagoya University vertreten.

Das diesjährige Deutsch-Japanische Kooperationsforum ist auch ein wichtiger Beitrag für die Bemühungen der Region Regensburg, sich als national führender Standort im Bereich Sensorik zu etablieren.

Ansprechpartner für Medienvertreter:
Prof. Dr. Otto Wolfbeis
Universität Regensburg
Institut für Analytische Chemie
Tel.: 0941/943-4065
Otto.Wolfbeis@chemie.uni-regensburg.de

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