Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 19. Mai 2013 

Informationsüberflutung durch Internet kann Krankheiten verursachen

06.06.2003 - (idw) Australischer Hochschulverbund IDP Education Australia

Die großen Mengen ständig verfügbarer Informationen können Stress, Unentschlossenheit und, in extremen Fällen, sogar Krankheiten verursachen. Dr. Neville Meyers zufolge, Informationstechnologie-Wissenschaftler an der Queensland
University of Technology (QUT) in Brisbane, Australien, besteht eine Informationsüberflutung bereits seit Jahrzehnten, aber "Infostress" sei ein neues Phänomen, das durch den verstärkten Zugang zu Informationen über das Internet verursacht wird.

"Über 50 Prozent australischer Manager geben an, dass sie nicht im Stande sind, die Informationen zu verarbeiten, mit denen sie umgehen müssen, während sich ein Drittel sogar als Opfer von Informations-Ohnmacht betrachtet," erklärt Dr. Meyers.

"Infostress ist jener Stress, den wir verspüren, wenn wir mit zu vielen Informationen konfrontiert werden; wir können mit dem Vorhandenen nicht umgehen, das Treffen von Entscheidungen wird behindert, und wir kommen nicht voran - das sind die Momente, in welchen wir wirklich auf Probleme stoßen und sogar krank werden." Laut Dr. Meyers schaden sich viele Menschen selbst am meisten; sie suchen nach immer neuen Informationen, sind aber dann nicht in der Lage, diese zu verarbeiten. Eine weitere Studie zur besseren Quantifizierung des Problems wird von Dr. Meyers in Zusammenarbeit mit dem Psychologen Paul Baxter gegenwärtig vorbereitet.

Weitere Informationen in englischer Sprache:
Dr Neville Meyers 0061-7-3864 1926 oder 0061-7-3868 1179
uniprotokolle > Nachrichten > Informationsüberflutung durch Internet kann Krankheiten verursachen

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/18290/">Informationsüberflutung durch Internet kann Krankheiten verursachen </a>